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Torre de Hércules

Die Restaurierung des Leuchtturms

1788 begannen die definitiven Restaurierungsarbeiten am Herkulesturm. 1790 vollendet, gaben sie dem Turm, bis auf kleine Veränderungen, seinen heutigen Anblick. Anschließend wurden verschiedene Arbeiten ausgeführt, um die Umgebung entsprechend anzupassen.

  • Torre de Hércules

Im Jahr 1788 ...

1788, auf Initiative des Königlichen Konsulats von A Coruña und von Karl III. genehmigt, begann die Restaurierung des Torre de Hércules. Diese von dem Militäringenieur Eustaquio Giannini durchgeführten Arbeiten betrafen hauptsächlich den äußeren und oberen Teil des Turms. Der römische Nukleus wurde außen mit einer Steinschicht im klassizistischen Stil verblendet. Diese neue Fassade zeigte eine nüchterne Dekoration und eine symmetrische und regelmäßige Duplizität der Öffnungen, die zumeist blind sind und nur in einigen Fällen mit den ehemaligen römischen Eingängen zu den Innenräumen übereinstimmen (teilweise zugemauert, um die Gleichmäßigkeit der Fassade beizubehalten). Der diagonale Streifen, der an der Mauer spiralförmig bis nach oben verläuft, erinnert an die römischen Zugangsrampen.

Am oberen Teil wurden die Reste der römischen Umrandung und die im 17. Jahrhundert gebauten Erweiterungen (Balkons und Türme) abgerissen und durch zwei oktogonale übereinandergesetzte Körper ersetzt; der obere beherbergte anfangs das Leuchtfeuer, das mit Kohle gespeist als Lichtquelle diente. Im Innern wurde die alte Treppe aus Holz durch eine steinerne mit Holzgeländer ersetzt.

Die Restaurierung wurde 1790 fertiggestellt.

Wenig später wurde das Umfeld des Leuchtturms mehreren Arbeiten unterzogen. Man entwarf einen Weg zum Leuchtturm und eine Plattform um den Turm herum, die vor 1861 nicht beendet wurden. Zudem wurde ein Steinhaus zum Schutz des Felsens mit der römischen Inschrift errichtet.

Von 1799 bis 1806 ...

Zwischen 1799 und 1806 fanden neue Bauarbeiten statt, bei denen die Kohle-Laterne durch ein neues, rotierendes Leuchtfeuer mit Parabolreflektoren ersetzt wurde, das mit Öl gespeist wurde. Diese Installation zwang Giannini, eine Änderung an der Turmspitze vorzunehmen. Das Dach wurde abgerissen und eine Glaslaterne eingebaut, die noch heute besteht. Ebenso wurde ein ungewöhnlicher Steingiebel errichtet, der die Treppe zur Laterne beherbergt, sowie ein Blitzableiter.

19. und 20 Jahrhundert ...

1927 wurde der Leuchtturm elektrifiziert.

Im 19. bis Ende 20. Jh. erfolgten nur wenige Reformarbeiten, die kaum das Innere des Turms betrafen, sondern hauptsächlich in seinem Umfeld stattfanden. 1849 wurde der Turm innen hergerichtet, um die Klassenräume der ersten Schule für Leuchtturmwärter in Spanien zu installieren, die bis 1854 dort beherbergt wurde. Von 1858 bis 1906 waren die Innenwände des Turms mit gemusterter Tapete ausgekleidet. 1909 wurde das Holzgeländer der Innentreppe durch ein steinernes ersetzt. In den Jahren 1861 und 1956 wurden auf der Plattform am Fuß des Turmes verschiedene Gebäude errichtet, die der Unterkunft für die Leuchtturmwärter dienten.

> Vom Rathaus von A Coruña zur Verfügung gestellte Texte
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