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Ourense, Stadt des Wassers

Ourense, Stadt des Wassers

Die Stadt Ourense ist eng mit dem Wasser verbunden. Unter ihren sechs Brücken fließt der Miño ...

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Terras de Ourense e Allariz

Das Erbe

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Diese Geodestination besitzt neben anderen Attraktionen den Jakobsweg, der hier Camiño do Sueste-Vía da Prata heißt. Ein ab A Gudiña zweigeteilter Weg, auf dem wir viele kleine historisch wertvolle Ortschaften wie Xunqueira de Ambía und ihre Colexiata kennenlernen können. Der Weg führt durch Allariz und ein wenig weiter durch eine kleine aber vergangenheitsträchtige Enklave namens Armeá, gleich neben Santa Mariña de Augas Santas und ihrer großen aber unvollendeten Kirche. Der Castro de Armeá (wo einige steinerne Krieger gefunden wurden, die heute im Museo Arqueolóxico de Ourense bewundert werden können) und dieser Basilika-Tempel wurden zum Kunsthistorischen Ensemble erklärt. Die Os Fornos da Santa, zu Deutsch „die Öfen der Heiligen“, die hier fast dem Feuer erlag, als sie durch göttlichen Eingriff gerettet wurde, sind unbedingt einen Besuch wert.
Zwei Hotspots stehen in dieser Geodestination an erster Stelle: die Städte Ourense und Allariz, jede mit einer Vielzahl von Monumenten, die Aufmerksamkeit fordern. Die Provinzhauptstadt ist sowohl wegen ihrer engen Verbundenheit zum Río Miño wie auch zu ihrer römischen Vergangenheit bekannt. Dieser Fluss wird in der Stadt von mehreren Brücken überquert und ein moderner Weg ermöglicht es, an seinem Ufer entlangzugehen. Besonders repräsentativ für die galicische Thermalhauptstadt Ourense sind die bekannten Burgas, ein am Rande der Altstadt sanierter Ort, an dem zweifellos die Kathedrale das Sagen hat. Dieser spätromanische Tempel entstand ab dem 12. Jh., wurde 1837 zur Basilika geweiht und 1931 zum Nationaldenkmal ernannt. Auf keinen Fall darf man sich einen Besuch des Museo Arqueolóxico entgehen lassen.

Allariz hat das Glück, den Stadtkern fast vollkommen intakt zu erhalten, hauptsächlich aus Granit, sowohl auf den Straßen wie an den Gebäuden. Seine beispielhafte Restaurierung brachte ihm den Europa-Nostra-Preis ein und heute ist die Stadt ein Musterbeispiel für nachhaltigen Tourismus in Galicien. Ihre Museen stellen ein kleines Netz dar, das gemeinsam mit dem Potentat des gepflegten Gaststättengewerbes und der Liebe, mit der die Flussufer behandelt wurden, Tausende von Besucher anzieht. Beim Verlassen der Altstadt ist besonders auf die Römerbrücke von de Vilanova zu achten.

Zu den besonderen Monumenten dieser Region gehören in Baños de Molgas die vorromanische Kapelle der Santa Eufemia de Ambía und das Santuario dos Milagres auf dem monte Medo. Im Bereich traditionelle Architektur können wir das Hórreo-Ensemble in A Merca und das Ensemble herrschaftlicher Häuser in Sobrado do Bispo (Barbadás) besichtigen.
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