Bono IacobusUrsprünglich wurde die Via de la Plata schon zu Römerzeiten benutzt, um den Süden mit dem Nordwesten der Iberischen Halbinsel zu verbinden. Einige Begriffserklärungen führen «Via de la Plata» auf die ursprüngliche etymologische Bedeutung der maurischen Bezeichnung Bal’latta zurück, mit der die Moslems jenen breiten, gepflasterten Weg bezeichneten, der in den christlichen Norden führte. Andere verbinden den Begriff mit der Nutzung dieser Straße für den Handel mit amerikanischem Silber, das am Sevillaner Hafen ankam. Es war auch die Route, über die sich das mittelalterliche Reich von Galicien und León in Richtung Süden ausbreitete.

Die Via de la Plata - auch bekannt als Camino del Sureste (dt. süd-östlicher Jakobsweg), hat ihren Ursprung in Andalusien und Estremadura. Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf galicischem Boden diesen Weg zu begehen. Wir schlagen die Bono-Iacobus-Route vor, die Verín mit Santiago de Compostela verbindet. Wanderer kommen auf ihrem Verlauf durch Galicien in den Genuss einer zauberhaften Landschaft, gespickt mit mittelalterlichen Brücken, uralten Kirchen und Pazos (galicische Herrensitze).

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

1. Tag

Verín - Anfang

O Retiro do Conde
Monterrei / Anfang

Retiro do Conde Unter dem gewaltigen Anblick der mittelalterlichen Festung von Monterrei taucht der Ort Vilaza auf, wo wir diesen wunderschön restaurierten Pazo aus dem 17. Jahrhundert finden, der den Flair des Alten bewahrt, ohne auf die neuesten Bequemlichkeiten zu verzichten, die ein hochwertiger Tourismus fordert.

2. Tag

Verín / Xinzo de Limia - 1. Etappe (34.7 km)

Wer diese Route gehen möchte, beginnt in Verín, wo sich die Jakobswege kreuzen und auch die Reisenden aus Portugal durchkommen. In diesem Ort lassen sich einige der interessantesten Stadt-Pazos bewundern, z.B. A Casa do Asistente, die den Pilgern heute als Unterkunft dient. Die Route beginnt in der Nähe der mittelalterlichen Burg von Albarellos, einem Ort der zur Gemeinde Monterrei gehört. Sie führt über Guimarei, Rebordondo und Pena Verde. Weiter geht es über Viladerrei und Zos, um schließlich nach Xinzo de Limia zu gelangen, dem Zielort dieser Etappe, wo Wanderer die romanische Kirche Santa María de Xinzo besuchen können.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Perfil

Rectoral de Candás
Rairiz de Veiga / 1. Etappe

Rectoral de Candas Alte Casa Rectoral (Pfarrhaus) aus dem 18. Jahrhundert, wo die Zeit geruhsam vergeht - umgeben von Weideflächen, Äckern und jahrhundertealten Kastanien-, Eichen, Birken- und Erlenwäldern.

3. Tag

Xinzo de Limia / Augas Santas - 2. Etappe (27.6 km)

Ausgehend von Xinzo de Limia verläuft der Weg über Vilariño das Poldras, Couso da Limia, Vilar de Sandiás und Piñeira de Arcos. Nachdem man Coedo hinter sich gelassen hat, erreicht man O San Salvador dos Penedos, das bereits zur Gemeinde Allariz gehört und in seiner Kirche eine interessante romanische Holzschnitzfigur von Christus am Kreuz bewahrt. Der Weg verlässt O San Salvador und erreicht Allariz, wo die romanischen Kirchen und das Kloster Convento de Santa Clara mit seinem Museum ins Auge fallen. Die Strecke endet in Santa Mariña de Augas Santas, dem Ziel der zweiten Etappe.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Perfil

Casa das Augas Santas
Allariz / 2. Etappe

Casa das Augas Santas In dem historischen Ort Santa Mariña de Augas Santas finden wir dieses wunderschöne Bauernhaus, in dem wir die Ruhe und den Zauber genießen können, die die gesamte ethnografische Stätte umgeben: Castro-Wallburgen, Petroglyphen, Überreste aus der Römerzeit...

 

4. Tag

Augas Santas / San Paio de Bóveda - 3. Etappe (24,5 km)

Nachdem er Santa Mariña de Augas Santas verlassen hat, erreicht der Weg als nächsten Ort Armeá, wo er das änigmatische Templerorden-Bauwerk, traditionell genannt "Forno da Santa", besuchen kann, und führt weiter nach As Pereiras, Ponte Noalla und San Breixo de Seixalbo. Dort lassen sich das Wegkreuz, die mittelalterliche Kapelle und die barocke Kirche bewundern. Weiter führt der Weg bis in die Provinzhauptstadt Ourense. Ein Besuch der romanischen Kathedrale gehört ebenso zum Pflichtprogramm wie die Thermalwasserquelle As Burgas. Anschließend müssen nur noch Cudeiro und Sartédigos durchquert werden, um San Paio de Bóveda, das Ziel dieser Etappe, zu erreichen.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Perfil

Casarellos
Coles / 3. Etappe

Casarellos Der Komplex aus Steinbauten mit traditioneller Architektur bildet das Ambiente der ländlichen galicischen Gesellschaft nach (Haupthaus, Nebenhäuser, Ofen und Getreidespeicher, die über 100 Jahre alt sind).

5. Tag

San Paio de Bóveda / Carballeda - 4. Etappe (20.6 km)

Die nächste Etappe nimmt ihren Anfang in San Paio de Bóveda und führt weiter über Tamallancos nach Sobreira. Dort empfiehlt sich ein kleiner Abstecher, um die Festung von Vilamarín zu besichtigen. Zurück auf der Route geht es weiter nach Faramontaos, Biduedo und As Casas Novas, um kurze Zeit später nach San Cristovo de Cea zu gelangen, das für sein Brot berühmt ist. Ganz in der Nähe lässt sich die romanische Kirche San Facundo aus dem 13. Jahrhundert besuchen. Auf dem weiteren Weg lässt man Cotelas hinter sich und erreicht schließlich Carballeda, das Ziel dieser Etappe.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Perfil

Casarellos
Piñor / 4. Etappe

Casarellos Der Komplex aus Steinbauten mit traditioneller Architektur bildet das Ambiente der ländlichen galicischen Gesellschaft nach (Haupthaus, Nebenhäuser, Ofen und Getreidespeicher, die über 100 Jahre alt sind).

6. Tag

Carballeda / Bendoiro - 5. Etappe (26,5 km)

Von Carballeda aus bietet sich ein Abstecher zum Kloster von Oseira an, dessen Architektur Stilelemente aus Romanik, Barock und Renaissance mischt. Vom Kloster aus geht es zurück zum Weg und weiter Richtung Castro de Dozón, wo sich ganz in der Nähe, in dem Ort Mosteiro, die Kirche San Pedro de Vilanova de Dozón aus dem 12. Jahrhundert betrachten lässt. Nach Wiederaufnahme des Weges sollte man in der Kirche von Alto de San Domingos eine weitere Pause einlegen. Weiter geht es durch A Xesta, Botos, Donsión und schließlich nach Bendoiro, dem Ziel dieser Etappe.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Perfil

Casa Goris
Vila de Cruces / 5. Etappe

Casa Gorís Nach 200 Jahren bewahrt das Haus noch immer die ursprünglichen Eichen- und Kastanienhölzer, den einem Pazo eigenen Herd und über ein Meter dicke Wände, hinter denen sich verborgene Geheimtreppen befinden…

7. Tag

Bendoiro / Dornelas - 6. Etappe (20.1 Km)

Hinter Bendoiro verläuft die Route durch ein Gebiet mit sehr sehenswerter Landschaft und Architektur. Denn in Silleda bieten sich Abstecher zu dem Kloster von Carboeiro oder dem spektakulären Wasserfall des Flusses Toxa an. Zurück auf dem Jakobsweg geht es durch Negreiros, Chapa mit seiner Kirche San Cibrao, Bandeira und schließlich nach Dornelas, dem Ziel dieser Etappe.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Perfil

A Casa da Botica
A Estrada / 6. Etappe

Casa da Botica Das Haus erhielt seinen Namen zu Beginn des letzten Jahrhunderts, als in ihm eine der ersten Apotheken der Gegend eingerichtet wurde. Nach der Restaurierung im Jahr 2004 bewahrt es auch weiterhin seinen von Mauern umgebenen Patio, den Hórreo (Getreidespeicher) und jahrhundertealte Pflanzen. Hier lässt sich durch herrliche, weitläufige Gärten spazieren, neben dem großen Herd ausruhen und die ausgezeichnete galicische Küche kosten.

 

8. Tag

Dornelas / Santiago - 7. Etappe (30.2 Km)

Von Dornelas aus führt der Weg nach Santa María de Loimil. Anschließend geht es nach Ponte Ulla und damit in die Provinz A Coruña. Der Weg führt nun nach Francés und nach Lestedo. In diesem Ort, der zur Gemeinde Boqueixón gehört, sollte man den Hügel Pico Sacro betrachten. Danach geht es weiter Richtung Santiago. Man betritt die Stadt am Rand der Stiftskirche Colexiata de Sar und geht weiter durch die Porta de Mazarelos, Caldeirería und Costa de Xelmírez, um diese Route des Bono Iacobus auf der Praza das Praterías zu beenden und endlich die Catedral de Santiago de Compostela zu erreichen.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Perfil

Preis

Die Route ist 184 Kilometer lang und wird mit dem Bono Iacobus in 8 Tagen / 7 Etappen zurückgelegt. Am Ende jeder Etappe wird der Reisende am Wegesrand abgeholtund mit dem Auto in ein Ferienlandhaus gebracht, wo er übernachtet, nachdem er sein wohlverdientes Abendessen aus einheimischen Produkten zu sich genommen hat.

Am nächsten Morgen wird der Pilgerer nach einem üppigen Frühstück wieder im Auto an den Anfang der nächsten Wegstrecke gebracht.

Optionaler Service:

  • Picknick für jede Tagesetappe.
  • Gepäckbeförderung im Taxi.

Preis einschließlich Frühstück und Abendessen:

  • 1 Person (Einzelzimmer) 630 € (MwSt. inkl.)
  • 2 Personen (Doppelzimmer) 940 € (MwSt. inkl.)

Bono Iacobus kann für Einzelpersonen, Paare oder Gruppen das ganze Jahr über, außer im August und zu Ostern, erworben werden.
Zusätzlich Informationen über den Bono Iacobus erhalten Sie unter der Telefonnummer (+34) 902 190 160 / +34 981 568 521 oder per E-mail an: info@galiciaincoming.com

(*) Der Verkauf erfolgt über anerkannte Reiseagenturen.

Anreise nach Verín

  • Option A: Transfer Santiago – Verín mit dem Bus, täglich von Montag bis Freitag eine Abfahrt; Dauer: etwa 3 Stunden. Fahrplan: Montag bis Freitag: 16.00 Uhr.
  • Option B: Transfer Santiago – Ourense und Ourense - Verín mit dem Bus, täglich zu verschiedenen Zeiten (siehe Web).
    • Busunternehmen: MONBUS – Tel.: +34 902 292 900 -Web: www.monbus.es
    • Busbahnhof Santiago: C/ San Caetano, s/n – Tel: +34 981 542 416 - Web: www.tussa.org

Die Information über die Tage, Fahrpläne und Fahrtdauer ist ORIENTATIV und ist bei den entsprechenden Transportunternehmen zu bestätigen.

 

Arriba