Wir bieten Ihnen einen Ausflug zur größten Akropolis in Galicien, eine Sitzung im Wellnesszentrum, eine Besichtigung auf einem der Weingüter und des Klosters, in dem die Zisterziensermönche die ersten Rebstöcke anbauten. 

Der Weinbau und die Thermalgewässer sind eng mit der im galicischen Hinterland liegenden Region O Ribeiro verbunden. Das schroffe Land, eine Mischung aus Flussauen und Bergen, bildet wunderschöne Landschaften, birgt aber auch interessante keltische Siedlungen, Einsiedeleien, Kirchen und Klöster, die als die Wiege der ausgezeichneten Weine in dieser Gegend gelten.

Die Weine sind heute durch die HerkunftsbezeichnungO Ribeiro geschützt. Die Weingüter und das reiche Erbe dieser Region sollte man unbedingt entdecken.

Weitere Informationen 

-Das Weingut Pazo Casanova, www.pazocasanova.com

-Das Weingut Viña Meín, www.vinamein.com

-Der Badeort de Laias,Telefon: 988 280 409

 

1. Tag

Von Cenlle bis zur größten Akropolis in Galicien, dem Castro in San Cibrao de Las

Am besten beginnt man die Fahrt in Cenlle, einer Stadt an den Ufern des Miño, dessen Gewässer im Stausee Castrelo de Miño aufgestaut werden. Die über 50° heißen Thermalwasserquellenlassen sich in modernen Einrichtungen genießen.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Wir empfehlen, am frühen Nachmittag im Ort anzukommen, um noch Gelegenheit zu haben, einige der Sehenswürdigkeiten des Städtchens zu besichtigen. Dazu gehört die spektakuläre keltische Siedlungen, das Castro von San Cibrao de Las, auch bekannt unter der Bezeichnung „A Cidade”, ganz in der Nähe von Cenlle, zwischen den Gemeinden San Amaro und Punxín. Es gilt als das größte Castro Galiciens. Die Anlage erstreckt sich innerhalb der Mauern auf beinahe 100.000 Quadratmetern;  9.000 davon gehören zur Akropolis.

Unter den vielen Aspekten dieses Castros fällt dem Besucher sofort der Brunnen und Wasserspeicher neben der westlichen Eingangspforte in der Außenmauer auf. Die keltische Siedlung war zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr. und dem 2. Jahrhundert n. Chr. bewohnt. Am Ende dieses Zeitraums begann der Niedergang der Kultur. Auf der Akropolis sind deshalb deutliche Zeichen einer einsetzenden Romanisierung zu erkennen. Das ganze Castro, das sich über einen flachen Bergrücken erstreckt, liegt inmitten einer hübschen Landschaft mit sanften Hügeln und heimischer Vegetation.

Eine Sitzung im Wellnesszentrum von Laias

Nach Abschluss dieser Besichtigung empfehlen wir Ihnen, den Nachmittag mit einer Sitzung im Wellnesszentrum der Thermaleinrichtungen von Laias zu beenden. Auch König León Bermudo II. nutzte die Quellen nachweislich. Im Jahr 999 suchte er in Begleitung des Prinzen Alfons die Gegend auf, um Erleichterung für seine Gichtbeschwerden zu finden. Die Heilwirkung des Thermalwassers war weithin bekannt. Heute weiß man um die Zusammensetzung des Wassers - hauptsächlich Kaliumbicarbonat und alkalischen Verbindungen. Ein Bad im Heißwasserbecken der Außenanlagen bedeutet nicht nur einen Nutzen für die Gesundheit, sondern bietet auch einen herrlichen Ausblick von dieser erhöhten Lage auf die Gegend und die ruhigen Gewässer des Miño im Stausee von Castrelo de Miño. Auf Wunsch erhält man hier auch eine Gesundheits- , Schönheits- und Entspannungsbehandlung.

"Solange der Miño Wasser führt, fehlt es in O Ribeiro nicht an Wein" .
 Sprichwort

Die besten Gerichte der Gegend mit einem Glas Ribeiro

Zum Abendessen gibt es eine umfassende Auswahl hochwertiger regionaler Köstlichkeiten, um den Gaumen zu verwöhnen. Neben einem Glas Wein mit Herkunftsbezeichnung Ribeiro werden Brot aus Cea und ein Teller mit dem typischen Krakengericht, Pulpo á feira, auf die typische Zubereitungsweise des nahe liegenden Ortes O Carballiño, der für seine Lokale, die Pulpeirasbekannt ist, angeboten. Als Beilage gibt es Cachelos (Kartoffeln) und in der entsprechenden Saison auch Paprika aus A Arnoia. Für Fleischliebhaber stehen Cachucha (Schweinskopf) oder Kochschinken mit Steckrübenblättern auf der Karte.

 

2. Tag

Lernen Sie den Ort kennen, an den die Mönche zu Beginn des vergangenen Jahrtausends die ersten Rebstöcke brachten 

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Nach dem Frühstück schlagen wir Ihnen vor, in die Weinkultur dieser Region durch die Besichtigung eines Winzereibetriebs mit Herkunftsbezeichnung Ribeiro einzutauchen. Das Zisterzienserkloster San Clodio in der nahe gelegenen Gemeinde Leiro gilt als Keimzelle für den Weinbau dieser Gegend. Hierher brachten die Mönche zu Beginn des vergangenen Jahrtausendsdie ersten Rebstöcke.

In der Umgebung gibt es noch weitere Weingüter mit Herkunftsbezeichnung, beispielsweise die Kellerei Viña Meín, in der Pfarrei San Clodio. Dort erhält man einen Einblick in die Geschichte, das Herstellungsverfahren und die Besonderheiten der angebauten Weinsorten. Der Besuch führt durch die Weinberge, auf denen die Sorte Treixadura, eine der Weißweinsorten, die vornehmlich für die Herkunftsbezeichnung genutzt werden, angebaut werden. Darüber hinaus kann man die Einrichtungen des Weinguts besichtigen. Direkt neben dem Rebhang befindet sich ein im typischen Baustil der Region renoviertes Gebäude, das für Übernachtungsgäste zur Verfügung steht. Von der Veranda aus bietet sich ein Blick auf die Weinstöcke am Berghang. Zum Abschluss der Besichtigung gibt es eine Weinprobe der hier angebauten Sorten mit kleinen Appetithappen, den in Galicien sehr populären Tapas.

Im Anschluss empfehlen wir Ihnen, das Kloster San Clodio kennen zu lernen, das zu einem sehenswerten Vier-Sterne-Hotel umgebaut wurde - trotzdem sind Besichtigungen erlaubt. Es ist möglich, die Gartenanlagen und die Kreuzgänge mit ihren Säulen aufzusuchen sowie die romanische Kirche zu betreten, in dessen Inneren sich ein interessanter Altaraufsatz sowie eine sehenswerte Holztäfelung im Mudejarstil unter dem Chor befinden.

Das Kloster liegt ferner in einem Tal, umgeben von Weinbergen, das herrliche Spazierwege bietet. Wenn Sie vor Ort sind, sollten Sie die aus dem Jahrhundert stammende mittelalterliche Brücke San Clodio aufsuchen, in deren Mitte ein interessanter Cruceiro steht. Gemeinsam mit dem Kloster bildet sie eine Anlage, die zumnationalen Kulturdenkmal ernannt wurde. 

Fleisch, Ribeiro und Kaffeelikör 

Um die Mittagszeit bietet die Gegend mehrere Restaurants, sowohl im sehenswerten Hotel San Clodio als auch in den einzelnen Landhäusern. Neben den ausgezeichneten Weinsorten mit der Herkunftsbezeichnung  Ribeiro lassen sich auch köstliche Fleischgerichte kosten. Zum Dessert bestellt man typischerweise ein Glas Kaffeelikör aus der nahe gelegenen Pfarrei Berán, dessen Ruf weit verbreitet ist.

Ein Pazo aus dem Jahrhundert, in dem sich heute ein Winzerbetrieb befindet 

Am Nachmittag, wenn das Essen schon eine Weile zurückliegt, können Sie sich in Richtung der Ortschaft Santa Cruz de Arrabaldo, in der Nähe von Ourense auf den Weg machen. Hier steht ein bedeutendes Beispiel für ein Weingut mit der Herkunftsbezeichnung Ribeiro, die Winzerei Pazo Casanova. Die Weinberge mit den Sorten Treixadura, Albariño,Godello und Loureira befinden sich direkt neben einem Pazo aus dem 18. Jahrhundert, der ebenfalls zum Gutgehört und zudem man durch eine Steinmauer gelangt. Das Weingutarbeitet mit der Weinbau– und Ökologiestation Galiciens bei Projekten für die Entwicklung von Weinen aus der Region zusammen. Verschiedene Weine können hier mit den entsprechenden Destillaten verkostet werden.

Nach der Besichtigung lässt sich der Nachmittag bis zum Abendessen entspannt in den Einrichtungen des Wellnesszentrums von Laias verbringen. 

 

3. Tag

Ourense, die Thermalhauptstadt Galiciens 

Nach dem Frühstück empfehlen wir eine Besichtigung der Stadt Ourense, der Thermalhauptstadt Galiciens. Sie bietet viel Sehenswertes und interessante Einkaufsmöglichkeiten.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

In der Altstadt steht eines der Symbole, der klassizistische Brunnen As Burgas, dem aufgrund der hohen Temperaturen dampfendes Wasser entströmt. Um ihn ranken sich zwei Legenden. Laut der ersten wird der Ursprung der Quelle auf einen erkalteten Vulkan unter der Stadt zurückgeführt und gemäß der zweiten soll sich dieser unter der Kapelle des Santo Cristo, in der Kathedrale von Ourense - ein absolutes Muss für jeden Besucher – befinden. 

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