Szenario Hunderter von Schlachten ist Ferrol eine weise Mischung aus Kultur, urbaner Eleganz und militärischer Macht.

Zum Einstimmen empfehlen wir einen Spaziergang durch den Barrio de la Magdalena, ein Stadtviertel, dessen Verlauf dem Rationalismus der Aufklärung folgend im Rasterformat angelegt wurde und in dem wunderschöne modernistische Gebäude wie das Teatro Jofre stehen.

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Haben Sie eine Vorliebe für die Seefahrtsgeschichte? Dann ist das Castelo de San Felipe, die Festungen und insbesondere das Arsenal genau das Richtige für Sie. Im 18. Jh., im Zuge der Aufklärung wurde die Werft, das Arsenal errichtet, ein Komplex aus hydraulischen Strukturen und Gebäuden, der in Europa einzigartig ist und zu dem das Museo Naval (Schifffahrtsmuseum) gehört, dessen Besichtigung Sie sich nicht entgehen lassen sollten und zudem großen Spaß macht.

In Ferrol erwarten Sie Überraschungen wie die Semana Santa, die älteste und spektakulärste Karwoche ganz Galiciens, und die Vorliebe der Einheimischen für das gute Essen, wie die Märkte, Konditoreien und Cafés dieser Stadt beweisen. Wie Napoleon schon sagte: „Ein Toast auf die mutigen Bewohner von Ferrol!“

Sehenswert

Ein Erlebnis, das der Besucher sich nicht entgehen lassen sollte, ist die Besichtigung des Castelo de San Felipe, das uns in vergangene Zeiten zurückversetzt und uns die Relevanz des militärischen Elements in der Baukunst und den Werdegang der Stadt in Erinnerung bringt.

Festung außerhalb der Stadt an der Küste, direkt am Eingang zur Ría gelegen. Bietet dem Besucher einen wunderbaren strategischen Blick auf die Stadt sowie eine Panoramasicht auf einen Großteil der Ría.

Ihr Ursprung reicht bis ins Jahr 1589 zurück, als die Stadt von König Phillip II. und seinen Militäringenieuren besucht wurde. Unter der Leitung von La Ferrière beginnen 1732 die Erweiterungsarbeiten, die 1775 beendet werden.

 

Empfohlene Route

Eine einzigartige Gelegenheit, eine Stadt aus dem 18 Jh. kennenzulernen, die sich von allen anderen galicischen Städten unterscheidet. Die Route kann zu Fuß, ganz in Ruhe, an einem Morgen zurückgelegt werden.

Los geht's! ...

Unser Ausgangspunkt ist der Hafen, ganz in der Nähe des Muelle de Curuxeiras, Anleger aus Mitte des 18. Jh., dessen Funktionalität, geometrische Linien und Nüchternheit die Merkmale der militärischen Ingenieurplanung dieser Epoche verdeutlicht. Von hier aus begeben wir uns entlang des attraktiven Paseo da Mariña in Richtung calle Espírito Santo und zur Praza Vella, Auf diesem Platz sind die traditionellen Wohnhäuser mit ihren wunderschönen „galerías“ besonders bemerkenswert, da sie das Bild der galicischen Städte prägen. Wir befinden uns im alten Ferrol, im Ferrol Vello, vor dem Bauboom des 18. Jh., mit einem sehr unregelmäßigen Straßenverlauf. Von der Praza Vella gehen wir zur Porta do Parque (19. Jh.), die die Altstadt mit dem Arsenal, verbindet, einem beindruckenden Militärkomplex, der 1750 nach den Plänen von Julián Sánchez Bort entstand.

Zum Arsenal ...

Innerhalb dieser Anlage wird uns klar, wie wichtig die Armada bei der Entstehung der Stadt war. Wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf den rechteckigen Platz mit Säulengang richten, der zum Hafenbecken führt; auf die Sala de Armas, (Waffensaal), im Norden durch die Kaserne abgeschlossen; auf den Dique del Sino o de la Campana (19. Jh.); auf das Gebäude der Ferrerías, das auf Dauer die Nationale Ausstellung für Schiffbau beherbergt; auf das Museo Naval und die Bibliothek des Kantabrischen Küstengebiets, das sich in der ehemaligen Strafanstalt San Campio befindet. Nachdem wir unseren Rundgang beendet haben, verlassen wir die Anlage über die Porta do Dique, ein Tor aus der gleichen Epoche, über dem ein wunderschönes Wappenschild von Karl III. zu sehen ist.

Vom Teatro Jofre zum Gebäude des Goberno Militar ...

Nun gelangen wir auf die Praza de Galicia, mit dem Teatro Jofre, ein modernistisches Gebäude von Ende des 19. Jh., das architektonisch gesehen hochattraktiv ist, ein interessantes Kunst- und Kulturprogramm anbietet und der ganze Stolz der Bürger von Ferrol ist. Hinter dem Theater (in der Rúa da Coruña) erhebt sich die Concatedral de San Xiao, neoklassisch aus dem letzten Drittel des 18. Jh., mit interessanten Schnitzereien und Malereien in ihrem Innern. Nach der Besichtigung kommen wir über die Rúa Igrexa zur Alameda de Suances und zur Praza da Constitución, eine der weitläufigsten und schönsten Grünflächen der Stadt, wo wir ein wenig ausruhen können und das Gebäude des Gobierno Militar, betrachten können, ebenfalls aus dem 18. Jh., ehemals das Stadtgefängnis und heute Sitz der Fundación Caixa Galicia.

Durch das Esteiro-Viertel ...

Die Alameda de Suances und der Cantón de Molíns sind Relikte dessen, was in jenem Jahrhundert ein breiter und vielbesuchter Spazierweg war, der vom Hafen bis zum Stadtviertel Esteiro führte. Wir folgen dem Verlauf der ehemaligen Promenade und gehen weiter entlang der Rúa Pardo Baixo bis zur eleganten Iglesia neoclásica de las Angustias, aus der Mitte des 18. Jh., die als militärische Kirchen entstand. Von hier aus biegen wir in die Rúa Taxonera, wo wir einen Blick auf das bemerkenswerte Eingangstor zu der heutigen Navantia-Werft (Mitte 20.Jh.) werfen können, und weiter zum Cuartel de Dolores, eine Kaserne aus Mitte des 18. Jh., die am südlichen Scheitelpunkt des Esteiro-Viertels liegt und Stützpunkt des Tercio Norte de Infantería de Marina ist. An einer ihrer Seiten gelangt man zum Arco de Fontelonga, der einzige und kürzlich restaurierte Überrest der drei Eingänge, die vom Meer her in die alte befestigte Stadt führten. Gehen wir den Weg Richtung Norden weiter, treffen wir in der Nähe der Praza de Ferrándiz auf die alte Porta do Estaleiro im neoklassischen Stil.

Das Universitätsgelände ...

Wir befinden uns in unmittelbarer Nähe zum Campus Universitario. Eine Institution, die in der Stadt einen hohen Stellenwert einnimmt, da sie sich sowohl vom urbanistischen, wie vom wirtschaftlichen und sozialen Standpunkt dynamisch auf Ferrol ausgewirkt hat. Das Universitätsgelände befindet sich im ehemaligen Hospital de Marina, aus dem 18. Jh. Gleich daneben liegt die Casa do Patín, ein Gebäude aus der gleichen Epoche, das heute die Universitätsbibliothek beherbergt.

Durch das Magdalena-Viertel ...

Wir beginnen den Rückweg zum Zentrum über die interessante Rúa Carlos III, die einzige Straße, die noch vom alten Barrio de Esteiro, einem Stadtteil, der im 18. Jh. für die Arbeiter, die das Arsenal bauten, entstand und in den 70er Jahren abgerissen wurde. Weiter geht es über Espoz y Mina, San Amaro und die Praza del Callao bis zum barrio de la Magdalena, einem kunsthistorischen Ensemble und Emblem der Stadt, da es sich um einen globalen städtebaulichen Eingriff handelt, der den Vorlagen der geometrisch-rationalistischen Architektur des 18. Jh. gehorcht. Ein urbanistisches Schmuckstück, das nach den von Karl III. 1761 genehmigten Plänen erbaut wurde, mit einer viereckigen Morphologie, die lediglich von der Prazas de Amboaxe und der Praza de Armas unterbrochen wird.

Wir durchqueren das Stadtviertel indem wir der geradlinigen Rúa Magdalena folgen, in der schöne Beispiele der Zivilarchitektur aus jener Epoche stehen wie das Ateneo Ferrolán, sowie zahlreiche Wohnhäuser mit den berühmten verglasten Balkons. Entlang der Rúa Méndez Núñez kommen wir zur Plaza de Amboaxe, deren ursprüngliche Physiognomie erhalten geblieben ist. Dann folgen wir der Rúa Real bis zum Gebäude der Capitanía Marítima, wo sich die jardines de Herrera, der Obelisco de Churruca und die neoklassische Igrexa de San Francisco befinden. Von hier aus kann man den besten Blick auf die Stadt und die Ría genießen. Dieses Stadtviertel bei Nacht zu besuchen ist besonders schön, denn die gelungene Beleuchtung, die geraden Straßen, die emblematischsten besonders attraktiv hervorgehobenen Gebäude versetzen uns in eine andere Epoche. Nun brauchen wir nur noch wieder zum Ferrol Vello zurückzugehen, um unseren Rundgang im Baluarte de San Xoán zu beenden, ein Überrest der alten Stadtmauer, der uns einen neuen und wahrhaftig beeindruckenden Blick über den Hafen und die Ría von Ferrol bietet.

Wo essen

Wenn das Angebot auch vielseitig ist, so befinden sich die kulinarischen Hotspots im Barrio de la Magdalena, hauptsächlich in der Umgebung der Rúas María und Sol. Die Rúa Sol legt ihren Schwerpunkt auf die Tapas, mit zahlreichen Lokalen, wo man sich durch die typischen Gerichte der hiesigen Küche schlemmen kann, deren Protagonisten Fisch und Meeresfrüchte sind.

Das sollten Sie unbedingt sehen

  • DÍA DE SAN XIAO
    7. Januar, Schutzpatron der Stadt, an diesem Tag gibt es eine kostenlose Milchreis-Degustation, dem typischen Dessert in Ferrol.
  • NOITE DAS PEPITAS
    Findet am 18. März statt. In dieser Nacht wird die Frau als solche mit Musik gefeiert. Auf der Praza de Amboaxe werden die Frauen von Ferrol - eben die „Pepitas“ - von Musikkapellen und vielstimmigen Chören umworben, die sich unter das Fenster der einen oder anderen Frau stellen und dort singen.
  • FESTAS DE VERÁN
    Erste Augusthälfte. Typisches Sommerfest mit Konzerten und anderen Events. Die Fiestas enden nach einem zweiwöchigen Sprung am 31. August mit einem Feuerwerk zu Ehren von Ramón Plá, Marquis von Amboage.
  • BATALLA DE BRIÓN
    An dem am 25. August nächstgelegenen Sonntag. An diesem Tag wird der Niederlage der englischen Truppen gedacht, die im Jahr 1800 versuchten die Stadt einzunehmen und von den hiesigen Streitkräften und den Bewohnern der Berge von Brión zurückgeschlagen wurden. Zu diesem Anlass wird eine Strecke von 12 km auf einem Wanderweg zurückgelegt mit anschließenden Festakten am Castelo de San Felipe und dem Denkmal der Helden von Brión.
  • SEMANA SANTA
    Die bedeutendste Karwoche Galiciens und zur Nationalen Touristischen Sehenswürdigkeit erklärt. Die Daten sind variabel. Parallel zu den Prozessionen finden andere mit der Karwoche verbundene Festakte statt (Ausstellungen, geistliche Musik usw.).
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