A Coruña uns As Mariñas umfassen die Gemeinden A Coruña, Arteixo, Culleredo, Oleiros, Sada, Cambre, Carral, Cesuras, Bergondo, Agegondo, Betanzos, Paderne, Miño, Coirós, Oza dos Ríos, Irixoa und Aranga.

In der Stadt A Coruña gehört der Besuch der zum Weltkulturerbe erklärten Torre de Hércules, zum Pflichtprogramm. Anschließend gibt es nicht Schöneres, als die wunderschönen verglasten Galerien, der Stadt, ihre wissenschaftlichen Museen und das lebhafte Ambiente auf den Straßen zu genießen.

Betanzos eignet sich für einen Spaziergang zwischen Monumenten und Herrenhäusern, nach dem man zur Stärkung unbedingt die köstliche Tortilla probieren muss. In Cambre ist ein geheimer Schatz verborgen, nämlich die romanische Kirche Santa María ; ebenso wie der Cecebre-Wald, einer der magischen Orte Galiciens und Schauplatz des Romans und Films „El bosque animado“. In Sada kann man wunderschön einen Kaffee im "A Terraza" trinken, einem spektakulären Gebäude modernistischer Bauweise. In Bergondo ist der Pazo de Mariñán mit seinen berühmten Gärten direkt am Meer sehenswert, vor allem der französische und der Kameliengarten. In Arteixo ist die Praia de Barrañán, besonders bei FKK-Anhängern und Surfern beliebt.

Das Erbe

Das Gebiet beschränkt sich auf die Umgebung der Stadt A Coruña, die zudem Provinzhauptstadt ist. Diese Geodestination birgt wichtige touristisch attraktive Hotspots wie der älteste noch funktionierende Leuchtturm der Welt (die Torre de Hércules); eine der längsten Seepromenaden Europas (in A Coruña selbst); einen der größten Castrosiedlungen des nördlichen Galiciens (Castro de Elviña); dem von der polnischen Stadt Slupsk veranstalteten internationalen Wettbewerb zufolge, das schönste Meeresrauschen auf der Erde (das Meer und die Möwen an der Praia do Orzán); der erste Themenpark des Westens (der Parque do Pasatempo in Betanzos).

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

A Coruña ist einer der Eingangshäfen für die Pilger des Camiño Inglés, d. h., des Englischen Jakobsweges. In dieser Geodestination verläuft die Route durch die Gemeinden Miño, Paderne, Betanzos und Abegondo auf der Variante, die aus Ferrol kommt, und die Gemeinden A Coruña, Culleredo, Cambre und Carral auf der Variante, die im Hafen von A Coruña beginnt.

Das vielseitige touristische Angebot der Stadt A Coruña erschwert die Aufgabe, empfehlenswerte Ressourcen für den Besucher auszuwählen. Vom Monte de San Pedro zum xardín romántico de San Carlos (mit der Grabtruhe des Generals Sir John Moore); von der Igrexa de Santiago auf dem Englischen Weg bis zu den Kirchen Santa María do Campo und San Xurxo; von der Cidade Vella zum Castelo de San Antón, über das breit gefächerte Museumsangebot, zu dem die Casa das Ciencias, das Museo de Belas Artes oder das Domus und die Casa dos Peixes, gehören, ohne die zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärte Torre de Hércules zu vergessen. All dies ist Grund genug, in die Geheimnisse der Herkules-Stadt einzutauchen.

Aber auch in den übrigen Gemeinden, die zur Geodestination A Coruña e As Mariñas gehören, kann man einzigartige, geschichtsträchtige Orte, voller Schönheit und unversehrter Natur entdecken. Castros wie die von Alvedro in Culleredo, As Flores in Coirós, Samoedo in Sada, oder die von Vilar de Corna und Baiuca in Cesuras sowie die Megalitos do Xalo in Carral stellen das Vermächtnis der ehemaligen Einwohner dieser Gegend dar, das in der Landschaft von As Mariñas überlebt.

Die religiöse Architektur dieser Gegend hat wichtige Bauten hervorgebracht, die in erster Linie zum Inventar der Güter von Kulturellem Interesse gehören. Dies ist der Fall bei Kirchen wie der der Santa María de Azogue und des San Francisco in Betanzos, bei der Kirche des ehemaligen Klosters San Nicolao de Cis in Oza dos Ríos oder der Kirche der Santa María de Dexo in Oleiros. Andere bedeutende Monumente in der Umgebung sind Santa María de Cambre (eine wahre Perle der galicischen Romanik), die Kirche des Santiago do Burgo in Culleredo, das Konvent des San Salvador in Bergondo, die Kirchen des San Paio und des San Pedro in Aranga und die gotische Kirche des Santiago in Betanzos.

Was die Zivilarchitektur betrifft, so lohnt es sich auf alle Fälle, das Edificio A Terraza in Sada, den Pazo de Anceis in Cambre, die mittelalterliche Brücke in O Burgo, zwischen Cambre und Culleredo kennenzulernen, sowie den Pazo de Figueroa in Abegondo oder die mittelalterliche Brücke über den Baxoi-Fluss bei Miño. Auf der Kamelienroute liegt der Pazo de Mariñán (in Bergondo), direkt am Watt von Betanzos, auf das er von wunderschönen Gärten umgeben blickt.

Naturgebiete

A Coruña e As Mariñas ist ein Reiseziel, an dem die Natur explodiert, um den Besucher mit einzigartigen Landschaften zu überraschen. Die Ufergebiete des Mero und der encoro de Cecebre, in Cambre; oder der Bosque dos Veciños, in Culleredo; die malerische Landschaft von A Espenuca und der natürliche Aussichtspunkt am Übergang des Mandeo-Flusses in Coirós; die wunderschöne Umgebung des lugar de Chelo zwischen Coirós und Paderne; oder die üppige Natur bei Irixoa, besonders zum Jagen und Fischen geeignet. Dies sind nur einige Beispiele von dem, was uns die Natur hier beschert.

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Vom Faro de Mera aus, einem privilegierten Balkon der monumentalen Costa de Dexo (in der Gemeinde Oleiros) kann man den Eingang zu den drei Rías des Golfo Ártabro (A Coruña, Ares-Betanzos und Ferrol). In seinem Schutz liegen auch die Mündungen des Mendo und des Mandeo sowie das Naturgebiet Encoro de Abegondo-Cecebre, das über den Stausee hinaus geht und sich oberhalb der Flüsse Mero und Barcés erweitert.

Festlichkeiten und Gastronomie

In Bezug auf die in der Gegend bestehenden Geschützten Geographischen Angaben sind die Viños da Terra de Betanzos zu nennen, zu denen die Tischweine, die in den Weinbaugebieten der Gemeinden Bergondo, Betanzos, Coirós, Miño, Paderne, Abegondo, Oza dos Ríos und Sada angebaut werden.

A Coruña e As Mariñas bieten ihren Besuchern auch die Gelegenheit, die hiesigen Volksfeste kennenzulernen, die äußerst zahlreich sind und von denen wir jene erwähnen werden, die zum Fest Touristischen Interesses in Galicien erklärt wurden wie das San Roque Fest in Sada und das San Roque Fest in Betanzos, sowie die zum Fest Nationalen Touristischen Interesses erklärten Fogueiras de San Xoán in A Coruña.

HIGHLIGHT: Betanzos und Pazo de Mariñán

Gesäumt von den Flüssen Mendo und Mandeo, ist die Altsstadt von Betanzos eine der schönsten monumentalen Stadtkerne Galiciens. Einst befestigte Stadt, sind noch heute wunderschöne Beispiele traditioneller Architektur mit mittelalterlichen Kolonnaden erhalten. In ihren verwunschenen Gassen mit den traditionellen Balkons und Galerien ist die Pracht aus vergangenen Zeiten spürbar, als Betanzos eine der ehemaligen Provinzen des Königreichs Galicien war.

In unmittelbarer Nähe zu Betanzos, in der Gemeinde von Bergondo, steht der majestätische Pazo de Mariñán – 1972 zum Kunsthistorischen Ensemble erklärt – mit seinem botanisch wertvollen Garten im französischen Stil. Über 50 m hohe Platanen, hundertjährige Eukalyptusbäume, portugiesische Zypressen, Schwarz-Pappeln und farbenfreudige Kamelien schmücken diese architektonische Perle, zu dem auch der sogenannte Xardín da Palabra (Garten des Wortes) gehört, in dem jeder Baum an seinem Fuß die Botschaft eines berühmten Besuchers trägt, zumeist Dichter, die sie pflanzten.

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