Die in diese Geodestination eingebundenen Gemeinden sind A Cañiza, A Guarda, Arbo, As Neves, Baiona, Covelo, Crecente, Fornelos de Montes, Gondomar, Mondariz, Mondariz-Balneario, Mos, Nigrán, O Porriño, O Rosal, Oia, Pazos de Borbén, Ponteareas, Redondela, Salceda de Caselas, Salvaterra de Miño, Soutomaior, Tomiño, Tui und Vigo.

Samil, O Vao, Patos, Praia América... Die Südküste der Ría de Vigo ist eine Folge weitläufiger goldfarbener Sandstrände und versteckter Häfen wie die von Canido oder Panxón. Der Ría vorgelagert und somit der modernen und avantgardistischen Stadt Vigo befindet sich das Inselparadies der Illas Cíes.

Baiona war der erste Hafen Europas, der die Botschaft der Entdeckung Amerikas erhielt, was noch heute ganz groß mit der "Festa da Arribada" gefeiert wird. Dank seiner belebten Altstadt, der fantastischen Bucht und seinen Sportbootclubs ist Baiona der ideale Ferienort rund ums Jahr.

An der Grenze zu Portugal gelegen und inmitten einer privilegierten Naturlandschaft an den Ufern des Miño, ist Tui eine monumentale Stadt, die um eine befestigte Kathedrale herum errichtet wurde. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Naturschutzgebiet des Monte Aloia.

Landeinwärts darf man sich auf keinen Fall Mondariz entgehen lassen, ein Thermalort par excellence mit einer fantastischen Kureinrichtung sowie einem Golfplatz. Ebenso erwähnenswert ist O Rosal, ein fruchtbares Tal mit Kiwiplantagen, Blumen und Weingärten der D.O. Rías Baixas. A Guarda ist für ihren köstlichen Hummer und ihren beeindruckenden Castro do Monte Tegra berühmt.

Das Erbe

Drei Ortschaften haben dieses Gebiet geprägt: Vigo, die große galicische Stadt mit dem legendären Mercado da Pedra, wo man die berühmten Austern kosten kann, und dem Ausblick vom Monte do Castro, neben vielen anderen Attraktionen, die diese kosmopolitische Stadt anzubieten hat. Baiona, ein Touristenzentrum mit ruhigen Stränden, Marinas und Parador-Hotel. Und schließlich Tui mit ihrer zur Festung verwandelten Kathedrale und den mittelalterlich verschlungenen Gassen. Die zwei großen und geschichtsträchtigen Burgen Soutomaior und Vilasobroso (Ponteareas) sind ebenso unbedingt einen Besuch wert.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Zu den interessantesten Kulturgütern dieser Geodestination gehören die prähistorischen künstlerischen Darstellunge wie die Gravuren des Castro de Santa Tegra, die altsteinzeitliche Fundstätte der Gándaras de Budiño in O Porriño; Elemente der Zivilarchitektur wie der Pazo de Cadaval in Nigrán oder die historischen Ensemble der Städte Tui und Baiona; Beispiele religiöser Architektur wie das Konvent der Santa María de Oia oder des San Domingos de Tui, osowie Wehrarchitektur wie das Castelo de Soutomaior und die Festungsanlage Salvaterra de Miño.

Naturgebiete

Der gesamte Südwesten der Provinz Pontevedra beschreibt eine Geodestination, die aus drei Elementen besteht: ein Küstenstreifen, ein Grenzfluss und verschiedene Gebirgszüge im Binnenland.

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Die Küste besteht hier aus zwei Teilen. Der Erste, ein ruhiges, friedliches und ebenes Gebiet, der innere Bereich der Ría de Vigo, von der historischen Ponte de Soutomaior bis hinter der Bucht von Baiona mit den Illas Estelas (Netz Natura 2000). Der Zweite, sobald man sich südwärts richtet, plötzlich ein abruptes, der Brandung des Atlantiks ausgesetztes Gebiet mit - außer dem von A Guarda - winzigen Häfen am Fuße des Monte Santa Tegra und seiner Castrosiedlung.

Der Miño-Fluss ist im letzten Teil seines Verlaufs ein Ort Gemeinschaftlicher Bedeutung, dort wo er Galicien mit Portugal vereint und in einer breiten und spektakulären Mündung endet, nachdem er historische und befestiget Orte wie Salvaterra de Miño und Tui, hinter sich gelassen hat, sowie eine weites Gebiet von Weingärten der Herkunftsbezeichnung Rías Baixas. Auch der Río Tea und die Mündung des Río Miñor in A Ramallosa sind neben der Bucht namens Enseada de San Simón Gewässer des europäischen Schutzgebiet Netzes Natura 2000.

Flankiert werden sie alle von Gebirgen. Nicht besonders hoch gelegen und alt sind einige zu Naturparks erklärte Gebiete wie der Aloia-Park. Die Serra da Groba ist eines der unberührtesten Gebirge der Provinz.

Festlichkeiten und Gastronomie ...

Ría de Vigo e Baixo Miño

Im Kapitel Touristisch Interessante Feste in Galicien nimmt die der Auster gewidmete Festa da Ostra in Arcade, zur Gemeinde Soutomaior gehörig, einen besonderen Stellenwert ein, wie auch die Festa da Lamprea. Man muss darauf hinweisen, dass der Fronleichnam in Ponteareas seit 2009 als Internationales Fest von Touristischen Interesse anerkannt ist. Der Fronleichnam von Redondela ist auch anerkannt, aber in diesem Fall als Galicisches Fest von Touristischem Interesse.
 
In Cañiza ist das große Fest die Romaría da Virxe da Franqueira. In der Geodestination Ría de Vigo e Baixo Miño gibt es sogar ein Fest, das als Touristisch Interessant für ganz Spanien gilt, die Festa da Arribada da Carabela Pinta de Baiona, bei dem die Ankunft der Karavelle Pinta gefeiert wird.

HIGHLIGHT: Der schönste Strand der Welt

Der Areal de Rodas ist laut The Guardian der schönste Strand der Welt. In das Naturschutzgebiet Parque Nacional das Illas Atlánticas eingebunden zu dem die Inseln Cíes, Ons, Sálvora und Cortegada gehören, stellen die Illas Cíes ein wahres Paradies mit türkisfarbenem Wasser und weißem feinsandigem Strand vor der galicischen Küste dar. Der Zutritt ist auf 2.200 Personen pro Tag beschränkt, die über die Wanderwege zu den drei Leuchttürmen der Inseln gelangen können. Eine Fähre mit regelmäßigen Abfahrtszeiten bringt die Besucher von den Häfen von Vigo, Baiona und Cangas auf die Inseln.

Die Cíes sind von der größten Mittelmeermöwen-Kolonie bewohnt und die Unterwasserwelt rund um die Inseln stellen eines der wertvollsten und vielfältigsten Ökosysteme der gesamten galicischen Küste dar, wobei ihr üppiger Braunalgenwald besonders bemerkenswert ist.

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