Die Gemeinden dieser Geodestination sind: A Lama, Barro, Bueu, Caldad de Reis, Campo Lameiro, Cangas, Cotobade, Cuntis, Marín, Moaña, Moraña, Poio, Ponte Caldelas, Pontevedra, Portas und Vilaboa.

Das Land um die Ría de Pontevedra ist von ihrer seemännischen Tradition geprägt. Hier hören sich selbst die Namen nach Meer an: Ons, Aldán, Bueu, Marín ... Und natürlich Combarro, mit seinen direkt am Wasser gelegenen Hórreos aus Stein. Am anderen Ufer, am Ende der Ría, die Costa da Vela, mit ihrer Steilküste, und als Herrscher über den Himmel und das Land, der Monte do Facho, ein alter Castro und römische Heiligtum.

Pontevedra ist die Hauptstadt der Rías Baixas. Eine vor Leben strotzende herrschaftliche Stadt, die nach Santiago die bedeutendste Altstadt Galiciens hat. Zu ihren besonderen Anziehungspunkten gehören die Praza da Ferrería, la Basílica de Santa María und das Museo de Pontevedra mit seiner außerordentlichen Kollektion keltischer Schmuckstücke. In der Umgebung lohnt sich ein entspannender Besuch des Mosteiro de Poio, ein Kloster mittelalterlichen Ursprungs. Etwa 20 km von Pontevedra entfernt treffen wir auf den geheimen Schatz Galiciens: der Parque Arqueolóxico da Arte Rupestre de Campo Lameiro. Über 80 Petroglyphen bilden hier die höchste Konzentration prähistorischer Gravuren Europas, zu denen die A Laxe dos Carballos gehört, eine faszinierende Jagdszene mit einem beeindruckenden Hirsch.

Das Erbe

Diese Geodestination hat neben anderen Sehenswürdigkeiten zwei besondere Highlights. Der Küstenort Combarro, dessen Kornspeicher, oder „Horreos“, förmlich im Wasser der Ría de Pontevedra stehen. Die zweite Besonderheit ist der Portugiesische Weg nach Santiago, der Galicien in Tui betritt und die gesamte Region von Süden nach Norden durchkreuzt.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Steine, Meer, Strand, Gebirge und Flüsse. Alles Begriffe, die diese Geodestination zusammenfassen. Das heißt, ein breitgefächertes Angebot an Möglichkeiten, wobei die Stadt Pontevedra selbst ein eigenes Kapitel darstellt. Die Altstadt wurde im letzten Jahrzehnt saniert, sodass es sowohl für die Einwohner wie auch für die Besucher ein Hochgenuss ist, durch ihre Straßen zu spazieren. Im historischen Zentrum der Stadt beherbergen nun mehrere emblematische Gebäude ein Museum, dass aufgrund der Bedeutung seiner Bestände bei weitem die örtlichen Dimensionen überschreitet: das Museo Provincial de Pontevedra. Zwei weitere Monumente, die in der Stadt herausragen, sind das Santuario da Peregrina, eine Kirche mit jakobsmuschelförmigem Grundriss und die Basilika der Santa María A Maior, die im 14. Jh. von der Seefahrerzunft errichtet wurde.

Im Norden, bevor man die winzige, jedoch gut erhaltene Altstadt von Cuntis erreicht, finden wir die Petroglyphen von Campo Lameiro, ein weltweit einzigartiges Ensemble schematischer Kunst, das sich im Parque Arqueolóxico da Arte Rupestre befindet. Das Gelände wurde im Juli 2011 eingeweiht, erlaubt einen beschränkten Besucherstrom und somit den Schutz der Petroglyphen. Der Park erstreckt sich über 22 Hektaren und beherbergt etwa hundert Felsen mit diesen prähistorischen Gravuren. Er wird ähnlich seiner ursprünglichen Form als ein offenes Gelände empfunden. Die Eichen, die hier kleine kleine Wälder bilden, verstärken diesen Eindruck.

Naturgebiete

Die Península do Morrazo ist eine Halbinsel mit einer Kombination aus zahlreichen Stränden, die jährlich viele Touristen anziehen, und einer Spitze, die ein Naturschutzgebiet ist: die Costa da Vela ist naturbelassen, ohne Asphalt und wird von einem prähistorischen Heiligtum beherrscht, dessen Areal von jenen besucht wird, die den Frieden lieben.

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Ein weiteres Naturschutzgebiet auf dieser Halbinsel ist der Cabo Udra (auf der Höhe von Bueu). Auch ihre Küstengewässer gehören zum Netz Natura 2000; im Westen im Complexo Ons-O Grove und im Osten in der kleinen Bucht namens Enseada de San Simón. Im Landesinneren steigt die Landschaft an und entwickelt sich zum bergigen Gelände von A Lama (nachdem man durch Ponte Caldela gekommen ist); in der Serra do Cando treffen wir auf zahlreiche Häuser der „Indianos“, der zurückgekehrten Amerikaauswanderer. Durch den Norden fließt der Río Lérez durch ein Gebiet, das ebenfalls unter Naturschutz steht.

Festlichkeiten und Gastronomie

Cobres, ein kleines Dorf in der Gemeinde von Vilaboa, feiert einen Karneval mit eigentümlichen hundert- wenn nicht sogar tausendjährigen Tänzen, der zum Touristisch Interessanten Fest in Galicien erklärt wurde. Weitere Tänze dieser Art aber dieses Mal in Cangas sind be der Festa das Danzas Ancestrais zu sehen. In der Provinzhauptstadt sind es die Festlichkeiten des San Benitiño de Lérez, die die Auszeichnung zum Touristisch interessanten Fest in Galicien erhalten haben.

Dieses Kapitel ist nicht vollständig, wenn wir nicht die Festa da Troita (Forellenfest in Ponte Caldelas), den Encontro Degustación do Millo Corvo (Verkostung des schwarzen Mais in Bueu), die Festa de San Miguel e Danza das Espadas (Säbeltanz in Marín) und die Festa do Lacón con Grelos (Typisch galicisches Eintopfgericht in Cuntis) erwähnen. Auch andere Gemeinden wie Portas bieten in dieser Hinsicht ein Bild der Authentizität.

HIGHLIGHT: Das Dorf Combarro

Die Ortschaft Combarro, mit langer Fischermannstradition, ist dank ihrer gelungenen Anpassung an ihre natürliche Umgebung und des traditionellen Lebensstils ihrer Einwohner im Einklang mit dem Land und dem Meer eine durch und durch urbildliche Enklave.

Combarro ist eine Mischung aus alten Häusern, Hórreos, Steinkreuzen, die hier „Cruceiros“ genannt werden, und Fischerbooten. Die auf nacktem felsigem Granitgelände errichteten Häuser - um das anbaubare Küstenland optimal nutzen zu können - sind aus Steinmetzarbeit mit Verandas und Balustraden. In Combarro gibt es mehr als dreißig Steinhórreos, die hier „Palleiras“ genannt werden und eines der beeindruckendsten Ensemble dieser Art von Bauwerken in Galicien darstellt.

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