Die Gemeinden, die diese Geodestination bilden, sind: A Merca, Allariz, Baños de Molgas, Barbadás, Coles, Maceda, O Pereiro de Aguiar, Ourense, Paderne de Allariz, San Cibrao das Viñas, Taboadela, Toén, Vilamarín und Xunqueira de Ambía.

Aus verschiedenen Perspektiven scheinen sich Ourense und Allariz gegenseitig zu betrachten.

Ourense, römisch und herrschaftlich, von den Ufern des Miño. Allariz, königlich und monumental, von den Ufern des Arnoia.

Ourense ist die Stadt des Wassers. Sind die Symbole der Stadt der Heilige Christus, die Römerbrücke und die Fonte das Burgas, eine Quelle, die mitten in der Stadt bei 65º Wassertemperatur entspringt. Zudem hat Ourense eine sehr gut erhaltene Altstadt, mit unzähligen Bars und Terassen und, vielleicht um sich zu verbessern, eine wunderschöne Kathedrale. In den letzten Jahren wurden die Ufer des Miños renaturiert und zu einem beliebten Spazierweg, mit einer gepflegten Thermalroute, die in vielen Fällen kostenlos ist.

Allariz, deren Ursprung auf das 6. Jh. zurückgeht, hat für ihr Projekt zur Restaurierung der Altstadt und Renaturierung des Flusses den Europäischen Preis für Städtebauerhalten. Königliche Residenz im Mittelalter, wurde hier der junge Alfons X. „der Weise“ ausgebildet und es wäre nicht verwunderlich, dass die Schönheit der Umgebung ihn zu einigen seiner „Cantigas“ inspiriert hätte.

Das Erbe

Diese Geodestination besitzt neben anderen Attraktionen den Jakobsweg, der hier Camiño do Sueste-Vía da Prata heißt. Ein ab A Gudiña zweigeteilter Weg, auf dem wir viele kleine historisch wertvolle Ortschaften wie Xunqueira de Ambía und ihre Colexiata kennenlernen können. Der Weg führt durch Allariz und ein wenig weiter durch eine kleine aber vergangenheitsträchtige Enklave namens Armeá, gleich neben Santa Mariña de Augas Santas und ihrer großen aber unvollendeten Kirche. Der Castro de Armeá (wo einige steinerne Krieger gefunden wurden, die heute im Museo Arqueolóxico de Ourense bewundert werden können) und dieser Basilika-Tempel wurden zum Kunsthistorischen Ensemble erklärt. Die Os Fornos da Santa, zu Deutsch „die Öfen der Heiligen“, die hier fast dem Feuer erlag, als sie durch göttlichen Eingriff gerettet wurde, sind unbedingt einen Besuch wert.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Zwei Hotspots stehen in dieser Geodestination an erster Stelle: die Städte Ourense und Allariz, jede mit einer Vielzahl von Monumenten, die Aufmerksamkeit fordern. Die Provinzhauptstadt ist sowohl wegen ihrer engen Verbundenheit zum Río Miño wie auch zu ihrer römischen Vergangenheit bekannt. Dieser Fluss wird in der Stadt von mehreren Brücken überquert und ein moderner Weg ermöglicht es, an seinem Ufer entlangzugehen. Besonders repräsentativ für die galicische Thermalhauptstadt Ourense sind die bekannten Burgas, ein am Rande der Altstadt sanierter Ort, an dem zweifellos die Kathedrale das Sagen hat. Dieser spätromanische Tempel entstand ab dem 12. Jh., wurde 1837 zur Basilika geweiht und 1931 zum Nationaldenkmal ernannt. Auf keinen Fall darf man sich einen Besuch des Museo Arqueolóxico entgehen lassen.

Allariz hat das Glück, den Stadtkern fast vollkommen intakt zu erhalten, hauptsächlich aus Granit, sowohl auf den Straßen wie an den Gebäuden. Seine beispielhafte Restaurierung brachte ihm den Europa-Nostra-Preis ein und heute ist die Stadt ein Musterbeispiel für nachhaltigen Tourismus in Galicien. Ihre Museen stellen ein kleines Netz dar, das gemeinsam mit dem Potentat des gepflegten Gaststättengewerbes und der Liebe, mit der die Flussufer behandelt wurden, Tausende von Besucher anzieht. Beim Verlassen der Altstadt ist besonders auf die Römerbrücke von de Vilanova zu achten.

Zu den besonderen Monumenten dieser Region gehören in Baños de Molgas die vorromanische Kapelle der Santa Eufemia de Ambía und das Santuario dos Milagres auf dem monte Medo. Im Bereich traditionelle Architektur können wir das Hórreo-Ensemble in A Merca und das Ensemble herrschaftlicher Häuser in Sobrado do Bispo (Barbadás) besichtigen.

Naturgebiete

Die Gemeinde Allariz gehört zum gleichnamigen Biosphärenreservat Área de Allariz, ein Mosaik, an dem der Mensch und die Natur Hand in Hand mit jahrhundertelanger Geduld und Emsigkeit gearbeitet haben.

Im Ecoespacio do Rexo veränderte ein künstlerischer Beitrag die Natürliche Umgebung und gab ihr so einen neuen Wert.

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Festlichkeiten und Gastronomie

Os Maios ist eine uralte galicische Tradition, die in Ourense noch heute groß gefeiert wird. Im Herbst nimmt die gesamte Bevölkerung am Magosto teil, einem traditionellen Volksfest, das in der Provinzhauptstadt den Status eine Touristisch interessanten Festes in Galicien hat, ebenso wie die Maios.
 
Nicht ganz so alt, aber auch schon mit einigen Jahrhunderten auf dem Buckel, da sie 1317 ins Leben gerufen wurde, ist die Festa do Boi (das Ochsenfest), das sich heute desselben Status erfreut und in den Straßen von Allariz zu Corpus Cristi gefeiert wird.

HIGHLIGHT: Ourense, Stadt des Wassers

Die Stadt Ourense ist eng mit dem Wasser verbunden. Unter ihren sechs Brücken fließt der Miño. Der Viadukt, die Ponte Nova, die Pasarela do Vao, die Ponte Romana, die Ponte do Milenio und die Ponte do Ribeiriño stellen schon an sich eine touristische Ressource dar, aufgrund ihrer außergewöhnlichen Anordnung und der architektonischen Entwicklung die sie wiedergeben und die auf einem Spaziergang an jeder der beiden Ufer betrachten kann.

Das Wasser - in diesem Fall heiß - ist auch zum identifizierenden Zeichen der Provinzhauptstadt geworden. Ourense wird auch die Stadt der Burgas genannt, wegen ihrem hyperthermalen, silikat-, fluor- und lithiumhaltigen Quellwasser, das wichtige dermatologische Eigenschaften hat und deren Name angeblich aus dem Lateinischen „burca“ (Becken) kommt, in Anspielung auf die römischen Bäder. Es gibt hier drei Burgas: Arriba, Medio und Abajo, also die von „oben“, die in der „Mitte“ und die von „unten“, jeweils im traditionellen, modernen und neoklassischen Stil. Sie bilden ein Thermalensemble unter freiem Himmel und an den Ufern des Miño-Flusses dar.

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