SERRA DA ENCIÑA DA LASTRA

Naturgebiete
Auf dem Jakobsweg
767

Standort

Rubiá - Ourense

Koordinaten :
42º 28' 40.2" N - 6º 50' 47.5" W

Beschreibung

Der Schatz des Sil
Die Sierra da Lastra ist der natürliche Osten von Galicien. Hier ist die Steineiche ein Baum mit eigener Geschichte. Sie erzählt uns über das mediterrane Klima und den kalkhaltigen Boden, die sie zum leben braucht. Deshalb ist ihre Anwesenheit gering in anderen Regionen von Galicien. Der Naturpark trägt ihren Namen, denn anscheinend diente früher eine große enciña (Steineiche) den Reisenden durch diese Lande als Orientierung. Es ist nur eine Legende, aber eine solche Steineiche kann man auf einem Landstück, das sich in der Nähe des Friedhofes von Covas befindet, bewundern und wurde als Einzigartiger Baum ausgezeichnet. Zusammen mit der Steineiche können andere Pflanzenarten betrachten werden: Korkeichen, Pyrenäeneichen (Eichenart mit kleinem Stamm), Mandelbäume und Olivenbäume. Es gibt auch Kastanienbäume, wobei wir zweitausend Jahre zurückgehen müssen, wenn wir uns auf sie beziehen wollen. Zu dieser Zeit waren hier die Römer, die der Reichtum dieser Gegend auch zur Kenntnis nahmen, in dem sie das Imperium mit dem Gold von diesen Gebirgen bereicherten. Dafür haben sie zwei Schätze hinterlassen: die Sprache und die Kastanienbäume, meisterhafte Elemente der Landschaft. Die Schönheit der Gebirgstürme der Penedos do Oulego, die scharf geschnittenen Wände von Pena Falcueira und die Formen der Schlucht Val do Inferno lassen niemanden unbeeindruckt. Der Engpass von Covas ist ein eindrucksvolles ästhetisches Erlebnis für die Zugreisende. Zudem wird der Besucher auch durch das Innere der Erde mit den „Palas“ beeindruckt. Palas ist ein präromanisches Wort, das Höhle bedeutet. Hier befinden sich das größte Netz von unterirdischen Höhlen der Region und die wichtigsten Kolonien von Fledermäusen, die in den rund zweihundert erfassten Grotten und Höhlen wohnen. Einige sind sehr lang wie, zum Beispiel, die Höhle Cova da zorra (600 m) und stellen Meilensteine in der galicischen Speläologie dar wie die Pala de Xilberte, die Pala do Pombo, die von Trasmonte oder die Pala von Tralapala.

Die Jakobswege

Weg des Winters

Situation

In der Gemeinde Rubiá, die zur Region von Valdeorras in Ourense gehört. Die Sierra befindet sich an der Grenze zu El Bierzo (León).

Fläche

Bereich: 3.151,67 ha.

Servizos

In der Umgebung, außerhalb des Parks.

Ohne Verlust

Die Reise durch die Landstraßen, welche die kleinen Ortschaen des Landesinneren und die der angrenzenden Gebiete verbinden, dient zur Bewunderung der atemberaubenden Landscha. Der Park verfügt über beschränkte Zugangszonen. Deshalb ist der Kontakt zu Speläologieverbänden erforderlich, wenn man die Palas oder Höhlen besichgen möchte. In diesem Gebiet stechen die Orte Covas und Biobra hervor, wo sich das Besucherempfangszentrum befindet. Die Strecke zwischen Vilardesilva und Covas verläu am rechten Seitenrand des Sil entlang. Auf dieser Route ist es möglich den Flusskiel zu betrachten, der erstaunliche Felsschluchten aufweist. Diese Schluchten stauen das Wasser und dienen als Jagdort von Greifvögeln. Über einen anderen Weg können wir uns den Penedos de Oulego annähern. Es ist ein anspruchsvoller Pfad durch den Wald, der wunderschöne Landschaen und einzigarge Naturparadiese verbirgt. Dieses ist das am besten bewahrte Geheimnis der harten Sierras des Ostens.

Natureza senlleira

Beschreibung Fauna: Es kommen die Steineichenwälder, Kastanienbäume und das mediterrane Dickicht zum Ausdruck. Es gibt auch viele wilde Thymianfelder, Blumendime aus kalkhaltigen Böden und andere Seltenheiten wie über 25 Orchideenarten. Die Flusskiele und Kliffe sind Lebensräume für Greifvögel und andere Vogelarten, die den Park in einen interessanten ornithologischen Schutzraum verwandeln. Er beherbergt die größte Ansammlung von Brutvögeln in Galicien und in den Höhlen gibt es große Fledermauskolonien.

Información e equipamentos

Oficina del Parque Natural, Centro de Visitantes
Telefon: +34 988 324 319
Anschrift: Biobra

Weitere Merkmale

Vogelbeobachtung
Vogelschutzgebiet
Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Karte

Letzte Aktualisierung: 04/05/2015
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