RÍA DO BARQUEIRO

Flussmündungen und Strände
145

Standort

Koordinaten :
43º 44' 14.3" N - 7º 42' 03.8" W

Beschreibung

Die Ria von O Barqueiro wird im Osten und Westen genau abgegrenzt. Im Westen stößt sie an die Halbinsel von Bares, einem schmalen Landstrich, der weit in den Ozean hineinragt. Der nördlichste Punkt liegt hier am Kap von Estaca de Bares. Hier erstreckt sich zu Füßen des alten Leuchtturms die erste Windenergieanlage Galiciens. Nicht weit von ihr entfernt sind alte Wassermühlen Zeugen der Volksweisheit.
Vom Berg Facho de Maeda, der bis zu einer Höhe von 331 Metern emporragt, wird den Wanderern von einem bemerkenswerten Aussichtsplateau ein wunderbarer Ausblick auf die hier beginnende kantabrische Küstenlandschaft geboten. Wenn man seinen Weg bis zu dem sogenannten Ort Semáforo de Bares fortsetzt, bei dem es sich um eine alte Bresche in der Küstenlinie handelt, wird man mit einem Blick auf den Eingang der Ria belohnt. Weiter unten liegt Bares, ein kleiner, liebenswürdiger Fischerhafen mit seinem großen Peirao (Mole), dessen Errichtung laut Überlieferung den Phoeniziern zugeschrieben wird. Den gefundenen archäologischen Resten nach zu urteilen, scheint er aus der Zeit vor der Invasion der Römer (I. Jh.) zu stammen. Der östlichen Seite des Fjordeinganges ist die Illa Coelleira vorgelagert, die im Mittelalter wegen der dort lebenden großen Kaninchenkolonien den Namen Cunicularia erhielt. Heute eignet sich diese Stelle in hervorragender Weise, um die vorbeiziehenden Wandervögel zu beobachten.
Weiter im Inneren der Ria liegen die Hafenorte O Vicedo und O Barqueiro, die der Landschaft einen Farbtupfer und freundlichen Charakter verleihen. Am Ende der Bucht, dort wo sich der Fluss Sor mit dem Meerwasser vermischt, liegen die Insel Negradas und der Ort gleichen Namens, der ein gutes Beispiel für eine ländliche Ansiedlung ist.
O Barqueiro gehört zu den schönsten Orten, die es in dem kantabrischen Küstengebiet gibt. In Form eines leicht ansteigenden Amphitheaters ist er um eine Flussbiegung angelegt worden. Die Häuser klettern dicht gedrängt den Berghang hinauf, die gesamte Dorfanlage ist sehr pittoresk und von außergewöhnlicher Schönheit.

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