BAIXA LIMIA-SERRA DO XURÉS

Naturgebiete
1398

Standort

Ourense

Entrimo | Lobios | Muíños

Koordinaten :
41º 50' 56.7" N - 8º 04' 58.1" W

Beschreibung

Landschaften der „raia seca“ (trockene Linie)
Limia ist ein einzigartiger Fluss. Er hat einen natürlichen Flur gegraben und die Geschichte hat zugleich ihre menschliche Spur hinterlassen. In ihn fließt ein ganzes Flussgewebe zusammen, das in Wasserfällen und Talsperren herabfließt, in aufeinanderfolgenden Reservoirs ausruht, eine Grenze überschreitet, bis er am Schluss in den Atlantischen Ozean mündet. So werden der größte Nationalpark unserer Region und der wichtigste von Portugal, der Nationalpark Peneda-Gerês, vereinigt. Zusammen bilden sie einen gemeinsam beschützten, grenzüberschreitenden Raum, der einzigartig in ganz Europa ist.
Es handelt sich um die „raia seca“ (trockene Linie), denn die Grenzstrecke verläuft nicht in den Flüssen, sondern oben in den Sierras: O Laboreiro, Queguas und Quinxo im Norden; Santa Eufemia, O Xurés und O Pisco, im Süden. Die höchsten Punkte erheben sich bis zu 1500 m und kombinieren die milden Formen der alten Gebirge von Galicien mit den steilsten. Spitzen und Spindeln (Granitsteine), die mit der Zeit aufeinandergeschichtet wurden, sind eines der typischsten Kennzeichen der Gegend. Es sind Megalithmonumente, Goldlegenden und Bekundungen des Vorbeischreitens der römischen Legionen auf den Pfaden der Vía XVIII oder Vía Nova zu sehen. Es bestehen noch die Marksteine, die die römischen Hauptstädte Braga und Astorga durch den einzigen natürlichen Pass zwischen diesen Bergen verbanden: die mythische Portela do Home, Grenzübergang nach Portugal.

Die volkstümlichen Errichtungen wie, zum Beispiel, Mühlen, ummauerte Bienenhäuser (alvarizas), Schäferhütten (chivanas), Kornspeicher (hórreos), Öfen, Wege und Einzäunungen enthüllen das kreative Wesen der Einwohner. Ein Erbgut der Tradition von Dutzenden von Dörfern, die bis heute die landwirtschaftliche Tätigkeit innerhalb des Parks bewahrt haben. Ein gutes Beispiel davon ist O Couto Mixto, ein Gebiet, das bis 1868 einen privilegierten Stand, unabhängig von Spanien und Portugal, aufrechterhalten hat.

Zugang

Von Ourense aus über die N-540 Richtung Celanova und Portugal. Von Xinzo de Limia aus über die Kreisstraße OU-301 bis Bande.

Situation

Im Südwesten der Provinz Ourense, an der Grenze zu Portugal, gelegen. In den Gemeinden Entrimo, Lobios und Muíños. Das GGB erstreckt sich ferner über die Gemeinden Padrenda, Quintela de Leirado, Verea, Bande, Calvos de Randín und Lobeira.

Fläche

29.762 ha. GGB: 34.248,13 ha.

Servizos

Essen: Ja.
Unterkunft: Ja.

Ohne Verlust

Bevor man zum Park gelangt, bietet uns der hauptsächliche Zugangsweg über die OU-540 interessante Anhaltspunkte, wo der Besucher das Kultur- und Naturerbe der Gegend kennenlernen kann. Die römische Fundstätte Aquis Querquernnis, am Ufer des Stausees As Conchas in der Gemeinde Bande, besteht aus einem Lager und einer "mansio" viaria, ein Gasthaus für die Reisenden der Vía Nova. Nahe gelegen befindet sich das moderne Erklärungszentrum "Aquae Querquennae" – Via Norte (Centro de Interpretación Aquae Querquennae - Via Nova). Im gleichen Landstrich lässt sich auch in Santa Comba de Bande die erste Kirche mit westgotischer oder besser gesagt suebischer Grundfläche Galiciens bewundern und, deren Wandgemälde unbedingt gesehen werden müssen.
Bereits im Park gibt es verschiedene Routen, die mit dem Auto bereist werden können und die mit den Aussichtspunkten und Orten von Bedeutung verbinden. Aber es gibt auch Wanderwege durch die Sierras der „raia“.
Lobios, auf der linken Seite, und Entrimo, auf der rechten, sind die Hauptstädte des Parks. In der Kurstadt Lobios, befindet sich bei den Thermalquellen des Caldo Flusses, das Erklärungszentrum und ein paar Meter vom Heilbad entfernt, die Überreste der "Mansio Aquis Originis". Die Strecke, die von Lobios bis zum Grenzübergang Portela do Home führt, ermöglicht den Wasserfall A Fecha zu erblicken. Er ist während Rengenzeiten der höchste Wasserfall in Galicien.
Von A Terrachá aus, Gemeindehauptstadt von Entrimo, wo sich eine reizvolle Kirche mit barocker Fassade befindet, gehen die Abzweige in die Sierras Queguas und O Quinxo aus. Auf einem dieser Wege, der in das Dorf Olelas führt, kann man zum Beispiel die Cachena-Kuh bewundern. Das autochthone Vieh, das sich bestens an die Schwierigkeiten des Gebirges anpasst, ist klein und hat lange Hörner. Es war vom Aussterben bedroht, aber in den letzten Jahren hat sich seine Lage allmählich verbessert.

Natureza senlleira

O Xurés bietet eine vielfältige Landschaft voller Leben an. Es ist eine eurosibirische (atlantische) und mediterrane Pflanzenübergangszone, wo Höhefaktoren und die Lage der Täler interagieren. So überwiegt auf den Gipfeln die Buschwaldvegetation und in den Tälern, die Eichenwälder und andere Arten. Im Bereich der Flussläufe sind viele Galeriewälder zu sehen.

Información e equipamentos

Sede do Parque
Telefon: +34 988 448 048
Anschrift: Lobios
Centro de Interpretación do Parque Natural
Telefon: +34 988 448 048
Telefon 2: +34 988 448 181}
Anschrift: Lobios
C. Interp. Arqueolóxica Aquae Querquennae - Via Nova
Telefon: +34 988 444 401
Telefon 2: +34 988 448 181}
Anschrift: Porto Quintela(Bande)

Tipos de fauna

Jungadler
Mäusebussard
Rehbock
Turmfalke
Wildschwein
Wolf

Weitere Merkmale

Vogelbeobachtung
Vogelschutzgebiet

Karte

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