OS ANCARES

Naturgebiete
767

Standort

Lugo

Becerreá | Cervantes | Navia de Suarna

Koordinaten :
42º 50' 12.5" N - 6º 55' 30.6" W

Beschreibung

Zauberberge
Ancares ist der Originalname des Flusses, der die Zauberberge zwischen Galicien und León mit seinem Klang gefüllt hat. Sie befestigen sich am Horizont auf 2000 Meter Höhe und ziehen schon von Weitem den Blick auf sich. Man gelangt zwischen Gipfeln, die die tiefen Täler suchen, mit einer besonders bewundernswerten und respektvollen Stimmung in sie.
In den am höchsten gelegenen Ortschaften werden wir die „pallozas“ entdecken, präromanische Bauten mit rundem Grundriss und mit Stroh bedeckt. Ihre kurvigen Formen, dennoch von prächtigem Anblick, sehen so aus als hätten sie sich von den milden und rauen Gipfeln der Gebirge beeinflussen lassen.
Die Flüsse fließen den galicischen Hang herunter und münden im Navia, der die Bezirksgrenze im Westen markiert und im kantabrischen Meer mündet. Hier befindet sich ein schönes Tal, das vom Fluss Ser herausgearbeitet worden ist und die Felsschluchten des Flusses Rao, in der Gemeinde Navia de Suarna. Der Arm in León, hingegen, fließt in den Süden, in das Flussbecken des Sil.
Die Erklärung von Os Ancares zum Biosphärenreservat in Galicien und Kastilien-León bedeutet die Eingliederung des Gebietes in Einheiten der nächsten Gran Cantábrica, eine Reihe von hochwertigen Naturräumen im Norden von Spanien. Der Braunbär, sein anerkanntestes Symbol, ist auch hier in dieser Umgebung von Lugo zu sehen.

Zugang

Schnellstraße A-6 und N-VI bis Becerreá. Die Straße LU-722 verbindet mit A Proba de Navia de Suarna und hat die hauptsächlichen Abzweige in die Sierra.

Situation

Im Osten der Provinz Lugo, bereits an der Grenze zu León. Gemeinden Cervantes, Navia de Suarna und einen Teil der Gemeinde Becerreá.

Fläche

Os Ancares in Lugo: 53.664 ha. Os Ancares in León: 56.786 ha. in den Gemeinden Candín, Peranzanes, Vega de Espinareda und Villafranca del Bierzo.

Servizos

Unterkunft: Ja.
Essen: Ja.

Ohne Verlust

Der hauptsächliche Weg nach Os Ancares führ von Becerreá aus bis Liber, wo es drei Anfahrtsmöglichkeiten über Nationalund Landstraßen gibt. In Richtung Norden, dem Fluss Navia entlang, erreichen wir A Pobra, Bezirkshauptstadt von Navia de Suarna. In der Gemeinde ist ein vielfältiges Kunst- und Kulturerbe zu bewundern, das durch das pittoreske mittelalterliche Schloss und der römischen Schieferbrücke aus einem Bogen vertreten ist. Außerdem stechen auch andere bewundernswerte Elemente hervor: fünfundzwanzig Siedlungsruinen wie, zum Beispiel, die von Cantón und Cabanela, die durch einen 300-Meter-Korridor verbunden sind; vier Felder mit Grabhügeln; im Hochgebiet von Bismor oder Tesón, die „alzadas“, alte vorübergehende Siedlungen, die im Sommer genutzt wurden; Bienenhäuser, um den Honig vor Bären zu beschützen; pallozas (Bergbauten)…
Der zweite Rundweg führt von Liber aus in den Süden bis Degreda, entweder durch die Bezirkshauptstadt Cervantes in San Román oder durch Doiras und ihre Burg, die wegen ihres teueren Steinbaus und ihrer Lage auf einem Hügel von schwerem Zugang über den Fluss, uneinnehmbar war. Das private Schloss ist auch wegen einer Legende über eine Frauenhirschkuh bekannt: die Tochter einer armen von einem Mauren verzauberte Frau (rekurrente Persönlichkeit in der galicischen Volksmythologie), die von ihrem Bruder gejagt wurde.
In Degrada befindet sich die Herberge Os Ancares und das Erklärungszentrum. Von hier aus beginnt der Aufstieg zu Fuß von mittelschwerer Schwierigkeit, der zum Gipfel Tres Bispos (1.795 m) führt. Aber einer der ohne Zweifel interessantesten Ausflüge führt weiter bis nach Piornedo. Hier ist die Besichtigung der pallozas unumgänglich, runde uralte Bauten, die bis ins 20. Jahrhundert noch bewohnt waren. Einige stehen den Besuchern offen und zeigen wie in einem Museum die gut verborgene Vergangenheit der Besitzer.

Natureza senlleira

Der Buschwald besetzt einen großen Teil der östlichen Hänge. Wegen ihrer Beerenerzeugung (Stechpalme und Heidelbeeren) sind die Buschkolonien auch sehr bedeutend. Kastanienbaum- und Eichenwälder sind auch reichlich vorhanden.
In der Fauna gibt es auch sinnbildliche Tierarten, die man nur in diesem Gebiet von Galicien auffindet: der Braunbär oder der Auerhahn, der hier die letzten Exemplare der Region hatte. Es wuchern Wildschweine, Rehböcke, Hirsche und Kaninchen.

Información e equipamentos

Instituto Lucense de Desenvolvemento Económico e Social (INLUDES)
C. Interp. Xestión da Reserva Nacional de Caza dos Ancares e Aula da Natureza
Telefon: +34 982 227 812
Anschrift: Campo da Braña

Weitere Merkmale

Braunbärschutzgebiet
Vogelbeobachtung
Vogelschutzgebiet

Karte

Natur Naturgebiete ZEC — Natura-2000-Netzwerk
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