CANÓN DO SIL (A RIBEIRA SACRA)

Naturgebiete
1662
Auf dem Jakobsweg

Standort

Lugo

A Pobra do Brollón | Carballedo | Chantada | Monforte de Lemos | O Saviñao | Pantón | Ribas de Sil | Sober

Ourense

A Peroxa | A Teixeira | Castro Caldelas | Montederramo | Nogueira de Ramuín | Parada de Sil

Koordinaten :
42º 24' 54.9" N - 7º 38' 33.8" W

Beschreibung

Innenkultur
Die Flusserosion des Sil hat die tiefe Felsspalte bewirkt, die den Fluss leitet, bis er im Miño mündet. Hier haben Mönche und Klausner sich zurückgezogen und mit viel Geduld ihre Klöster gebaut. Bis zu zwölf Klöster, die meisten benediktinisch und romanisch, haben dem Ort den Namen gegeben, der schon im Mittelalter als „Rivoyra Sacrata“ belegt worden ist.
Obwohl die Ribeira Sacra einer von den am besten definierten Flüssen des Naturparks ist, weiß niemand genau, wo sie anfängt oder auftört. Es kann sein, dass ihre wahren Grenzen von den Weinreben an den sonnigen Hangseiten angegeben werden. Von hier aus stammen alle Amandi-Weine, die schon in der Römerzeit weltweit bekannt waren und die heute unter Schutz, mit einer Herkunftsbezeichnung, stehen.
Die Mönche wurden aus den Klöstern entlassen und die Gewässer in aufeinanderfolgende Reservoirs gestaut. Aber die Stärke der Landschaft bleibt immer noch in jeder Lese ihres Ertrags. Bewundern Sie die schwierige Weinlese auf den steilen Hängen, die nur auf Terrassenbeeten bepflanzt werden können. Ein gutes Beispiel von ohne Eile humanisierter Natur.
Die wildeste Natur findet ihren Platz in den granitartigen Aufschlüssen, die mit Dickicht und Wäldern aus Kastanienbäumen und Eichen bedeckt sind. Die besonderen Klimabedingungen der am besten bewahrten Zonen ermöglichen das Auftreten von mediterranen Pflanzenarten wie, zum Beispiel, die Korkeiche und der Erdbeerbaum. Manchmal ist die Gesamtheit der hohen Felsen der Engpässe als eine der letzten Zufluchtsorte der bedrohten Raubvögel erwähnt worden.

Zugang

Verschiedene Abzweigungen zur Silschlucht von Süden über die OU-536 A Rúa-Ourense. Über die Landstraße von Castro de Caldelas aus, durch Parada de Sil, bis Luíntra. Zugang zu mehreren Punkten des Sil und des Miño von Os Peares aus, zwischen Ourense und Monforte de Lemos. Um an die Schlucht des Miño zu kommen, muss man von Chantada oder Monforte de Lemos aus gehen, die miteinander durch die Straße CRG-2.1 verbunden sind.

Die Jakobswege

Weg des Winters
Weg des Winters
Weg des Winters
Weg des Winters
Weg des Winters

Situation

Im weiteren Sinn, beinhält die Ribeira Sacra die Gemeinden Castro Caldelas, Montederramo, A Teixeira, Parada de Sil, Nogueira de Ramuín und A Peroxa in der Provinz Ourense; und Chantada, Carballedo, O Saviñao, Pantón, Sober, Monforte de Lemos, A Pobra de Brollón und Ribas de Sil in der Provinz Lugo. Die Silschlucht umfasst die letzten 25 km des Flusses bevor er schließlich im Miño, in der Ortschaft Os Peares, mündet.

Fläche

5.914 ha.

Servizos

Unterkunft: ja.
Essen: ja.

Ohne Verlust

Os Peares ist der genaue Punkt, an dem die beiden großen Flüsse des Nordwestens zusammenfließen. Laut einem volkstümlichen Sprichwort „o Sil leva a auga e o Miño, a fama“ (der Sil führt das Wasser mit sich und der Miño den Ruhm). Flussaufwärts haben beide getrennte Schluchten gebildet, die in den tiefsten Engpässen des Sil bis zu 500 m tief reichen können. Der Dienstweg zu den hydroelektrischen Staudämmen, der von Os Peares ausgeht, führt uns auf abenteuerliche Weise in diese Landschaft ein.
Eine der spektakulärsten Weisen die Ribeira Sacra kennenzulernen ist, indem man die Stauseen befährt. Katamarane auf zwei Flüssen bieten einen touristischen Rundweg durch das Herz der Landschaft. Der Sil in Ourense, von den Bootsstegen in Santo Estevo (Nogueira de Ramuín) und Abeleda (Castro Caldelas) aus, und der Miño in Lugo, von Belesar, in O Saviñao, aus. Die Klöster, die dem Sil am nächsten liegend, sind die von Santo Estevo de Ribas de Sil und von Santa Cristina. Zum Ersten, das zu einem Gasthaus umgebaut wurde, gelangt man von Luíntra (Nogueira de Ramuín) aus oder, wenn wir den Weg noch ein bisschen verlängern möchten, beim Kloster von San Pedro de Rocas vorbei (Abzweigung auf der OU-536 in Tarreirigo, Esgos). Das Erklärungszentrum des Klosters von Rocas, das Erste in Galicien, macht die Besichtigung noch wertvoller. Zum Kloster von Santa Cristina kommt man von Parada de Sil aus über eine Straße ohne Verbindungen. Der Abstieg zu diesem kleinen Kloster erfolgt zwischen jahrhundertalten Bäumen. Auf diesem Abschnitt finden wir auch einen Landweg bis zu einem bekannten Aussichtspunkt, „Balcón de Madrid“, der über dem Abgrund hängt und auf das Cadeiras Sanktuar (Sober), am anderen Ufer, und auf die Ebene von Monforte am Horizont blickt. Es gibt aber auch andere schöne Aussichtspunkte auf dem Weg wie, zum Beispiel, das Gerüst zwischen Vilouze und Caxide, wo die Schlucht ihre maximale Höhe erreicht.

Natureza senlleira

Erstaunliche Terrassenbeete für den Weinbau. Die Klimabedingung ermöglichen das Aureten von typischen mediterranen Pflanzenarten wie, zum Beispiel, die Korkeiche und Erdbeerbäume, die zusammen mit autochthonen Waldbeständen aus Eichen und Kastanienbäume leben. Raubvögel wie der Steinadler oder der Wanderfalke finden auch in diesem Gebiet, in den am wenigsten zugänglichen Felsen der Schlucht, ihren Lebensraum.

Información e equipamentos

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Karte

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