RÍA DE A CORUÑA

Flussmündungen und Strände
145

Standort

Koordinaten :
43º 21' 00E-" N - 8º 22' 27.9" W

Beschreibung

Die Ria von A Coruña wird im Osten von der Landzunge Punta do Seixo Branco und im Westen von der Punta Herminia begrenzt und erstreckt sich im Süden bis zur Mündung des Flusses Mero. In ihrem westlichen Teil ragt eine Halbinsel in die Ria, auf dem die Stadt A Coruña liegt. In östlicher Richtung erstreckt sich diese Ria in einem kurvenreichen Verlauf bis nach Seixo Branco.
An der dichten Besiedlung ist abzulesen, welche tiefgreifenden Veränderungen sich in diesem Küstenstreifen ergeben haben, wo im Laufe der Zeit im Umkreis der Stadt des Herkules viele Orte entstanden sind. Die Stadt ist zum Anziehungspunkt und Wirtschaftszentrum geworden, deren Bedeutung weit über die Grenzen des Rias hinausgeht sie zweifellos zur wichtigsten Stadt im Nordwesten Galiciens gemacht hat.
Mit dem Herkulesturm (Torre de Hércules), einer der schönsten Leuchttürme Spaniens und weltweit der älteste, der noch in Betrieb ist, öffnet sich A Coruña zum Meer hin und zeigt sich in einer Sinfonie aus Holz und Glas, die sie zur Ciudad de Cristal werden lassen. Der Ortskern wird die Besucher mit aus Stein gehauenen Spuren der Vergangenheit, Kirchen, Palästen und entzückenden Rúas ( Gassen) begeistern.

Die gesamte Stadt ist auf das Meer ausgerichtet. Aus der Vogelperspektive gesehen scheint sie sich vom Festland loslösen zu wollen, um wieder zu der Insel zu werden, die sie vor vielen Tausenden von Jahren einmal gewesen ist. Seit der Zeit der Römer lebte die Stadt vom Seehandel, und bis vor knapp zweihundert Jahren schlug das Meer noch bis an die alten Häuser von A Mariña und Los Cantones. Ihr Handels-, Fischerei- und Sporthafen ist der Beweis für ihre Bedeutung als Küstenstadt. Die Strandpromenade stellt eine noch engere Verbindung zwischen dem Meer und der Stadt her, die wie ein Balkon über dem Ozean hängt. Der Herkulesturm ist zu ihrem aus Stein gehauenen Wahrzeichen geworden, das sich dem Besucher dieser Stadt für immer einprägen wird.
In früheren Zeiten wurde die Ria durch die Festungen Santa Cruz, die im XVII. Jh. auf der Insel gleichen Namens errichtet wurde, und der von San Antón, die im XVI. Jh. entstand und derzeit das Archäologische Museum von A Coruña beherbergt, verteidigt.
Der Hafen von A Coruña, weiterhin führender Fischereihafen, insbesondere der Hochseefischerei, war früher die Haupteinnahmequelle für die Stadt. Heute hat sie auch als Handelsstadt an Bedeutung gewonnen.

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