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Jakobsweg...

Ankunft in Santiago

Wenn heute ein Reisender, Pilger oder Tourist in Santiago de Compostela ankommt und den Blick an der Fassade des Obradoiro hochwandern lässt, ist das einzige, was er denkt: „Es hat sich gelohnt!” Kaum ein anderer, so einfacher Satz kann so viel ausdrücken. Das Angebot monumentaler Bauten in der Stadt Santiago ist einzigartig. Ihre Klöster, Tempel, Paläste, alte Gassen und typischen Volksbauten zusammen mit ihrem spirituellen und kulturellen Geist haben es ohne jeden Zweifel verdient, in das Welterbe einbezogen zu werden.

Ampliar

Die Geschichte von Santiago beginnt Anfang des 9. Jh., als der Bischof von Iria, Theodomir, die Entdeckung des Grabes des Apostels Santiago im Weiler San Fiz de Solovio bestätigt, der sich später in die Stadt Compostela verwandelte. Die Nachricht der Entdeckung verbreitet sich im Nu über das gesamte Christentum, das von den islamischen Invasionen bedroht ist. Über der Grabstätte des Apostels wird eine Basilika errichtet und es beginnt ein stetiges Kommen und Gehen von Reisenden und Pilgern zwischen Santiago und dem Rest Europas und hat einen regen Austausch von Glaube, Kultur, Handel und Politik zur Folge.

Vier beeindruckende Plätze öffnen sich vor den vier Türen der Basilika. Der wichtigste erhielt den Namen Obradoiro, da er fast zehn Jahre lang, von 1738 bis 1747, den „obradoiro“ (die Werkstatt) beherbergte, in der die Steine für die barocke Fassade gemeißelt wurden, die der galicische Architekt Fernando de Casas e Novoa zum Ersatz der Originalfassade im romanischen Stil errichtete. Die Türme erreichen eine Höhe von 74 Metern. An der Seite des Tempels ist der Pazo de Xelmírez erhalten, der im 12. Jh. zeitgleich mit der primitiven romanischen Kathedrale erbaut wurde. Gegenübergelegen beherbergt die Residenz der Domherren das heutige Museo Catedralicio.

Drei weitere Gebäude unterschiedlicher Baustile und aus verschiedenen Epochen umrahmen den Platz: Das Colexio de San Xerome, gegründet vom Bischof Fonseca, mit seinem romanischen Portal; der Pazo de Raxoi, im neoklassischen Stil aus dem 18. Jh., der als Priesterseminar für Beichtväter, Residenz für die Chorkinder der Kathedrale und Rathaus gebaut wurde, sowie das Hospital Real, ursprünglich von den katholischen Königen in Auftrag gegeben, um Pilger und Kranke zu beherbergen - ein wunderschönes Beispiel des in Galicien wenig vertretenen Platereskenstil, ist heute ein Parador-Hotel.

Die praza da Acibechería im neoklassischen Stil, ist der erste Platz, auf den der Besucher bei seiner Ankunft in Santiago über den Französischen Weg trifft. Er war auch als Porta do Paraíso - Tor zum Paradies - bekannt, wurde aber im 18. Jh. zu seinem heutigen Namen umbenannt. Die Kunst der Gagatschnitzerei ist eng mit dem Pilgertum verbunden und begann in Santiago ab dem 15. Jh. aufzublühen. Ursprünglich befanden sich auf diesem Platz die Werkstätte und Verkaufsstände dieses Schmucksteins.

Gegenüber zeigt die Tür des südlichen Armes des Kreuzschiffs die reiche romanische Ikonographie der Blütezeit Compostelas. Wir sprechen von der Porta das Praterías. An ihrer Seite steht die Torre do Reloxo, oder auch die „Berenguela“ genannt, ein Uhrenturm im Barockstil, wie auch die übrigen Gebäude, die diesen Platz umgeben. Hinter der Kathedrale liegt die weitläufige Praza da Quintana. Die Porta Santa, die zu diesem Platz hingeht, öffnet sich nur im Heiligen Kompostelanischen Jahr, wenn der Namenstag des Apostels am 25. Juli auf einen Sonntag fällt.

Die Gebäude, Türme und Fassaden, die über die Jahrhunderte hinzugefügt wurden, verbergen die großartige romanische Kathedrale, die im Jahr 1075 im Auftrag des Bischofs Diego Peláez gebaut wurde. Der Pórtico da Gloria, mit ihren zweihundert fantastisch ziselierten Figuren stellt eines der wertvollsten romanischen Kunstwerke aller Zeiten dar. Das Hauptschiff ist ein Vorbild der Harmonie, Schlichtheit und Grandiosität. In der Vierung können wir ein einzigartiges Spektakel betrachten: Ein überdimensionales Weihrauchfass, der sogenannte „Botafumeiro“, der eineinhalb Meter hoch ist und fünfzig Kilo wiegt, schwingt bei den großen Feierlichkeiten von einem Ende des Querschiffs zum anderen. Diese Zeremonie ist so alt wie die eigentliche Kathedrale und wird bereits in dem „Führer für Pilger“ von Aymeric Picaud im 12. Jh. beschrieben. An der Stirnseite, mit einem wunderschönen Chorumgang, an dem zehn Apsiskapellen angelegt sind, umgibt ein uneinheitlicher Altar im Barockstil das romanische Bildnis des Apostels, den man rituell umarmt. Unter dem Altar befindet sich die Krypta mit der Truhe, in der sich die sterblichen Reste des Santiago befinden.

Bevor wir durch die gemütlichen und anregenden Gassen des Stadtkerns um die Kathedrale herum spazieren, mit all ihren religiösen und bürgerlichen Monumenten, wollen wir zuerst die „Compostela“ abholen, das Dokument, das unsere Pilgerfahrt zertifiziert. Sie wird nur jenen erteilt, die dokumentarisch nachweisen können, mehr als 100 Kilometer zu Fuß oder 200 Kilometer mit dem Fahrrad sowie mit frommem Geist oder spirituellem Interesse nach Compostela gereist zu sein. Die Compostela wird in der Casa do Deán, Nr. 1 in der Rúa do Vilar, dem Barockgebäude, in dem auch Pilger empfangen werden, ausgegeben.

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