Das Dach Galiciens.

Im Osten der Provinz Ourense gelegen machen die Berge der Pena Trevinca ein fast 25.000 ha großes Naturschutzgebiet aus. Ihre Gipfel auf mehr als 2.000 m Höhe sind im Winter schneebedeckt und von Gletscherseen mit glasklarem, reinen Wasser gekrönt wie der O Celo oder die Lagoa da Serpe. In diesem Gebirge sind die Spuren des Menschen so gut wie inexistent.

In der am San-Xil-Fluss gelegenen Ortschaft Carballeda de Valdeorras befindet sich der Teixadal de Casaio. Ein fantastischer Eibenwald, der zu den größten Europas zählt, mit über 300 Exemplaren, die ihre hundert oder sogar tausend Jahre alten Äste und Wurzeln zwischen jungen Stechpalmen, Eschen und Haselnussbäumen ausstrecken.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Hochgebirge

Subalpine Landschaft auf über zweitausend Metern Höhe ist in Galicien nur dort anzutreffen, wo die Gebirgszüge O Eixe, Calva und Segundeira zusammenlaufen.

Das Dach der autonomen Region Galicien wird von den drei Gipfeln Pena Trevinca (2.127 m), Pena Negra (2.123 m) und Pena Survia (2.122 m) gebildet, die dieses weitläufige an den Parque Natural Lago de Sanabria (Zamora) angeschlossene Naturschutzgebiet krönen. Bemerkenswert ist die Formation natürlicher Seen und anderer Elemente, die in den Gletschern ihren Ursprung haben. Auf der galicischen Westseite, die in das Sil-Becken abfließt, hinterlassen die Gewässer des Xares und des Bibei zur Schneeschmelze atemberaubende Anblicke von Hochgebirgsflüssen.

Die Abgelegenheit dieses Gebietes hat dazu beigetragen, dass es noch relativ unberührt ist, jedoch sein ökologisches Gleichgewicht sehr labil ist. Eines der Symbole, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist die Erhaltung des Teixadal de Casaio, eine Gruppe von dreihundert uralten Eiben, die einen einzigartigen Wald in Europa bilden. Das andere ist der Fortbestand eines Steinadlerpärchens, ein wichtiges Element der hiesigen Vogelwelt.

Nicht entgehen lassen

Die Hauptanfahrt findet über die Ortschaft A Veiga, in der Nähe des Stausees namens Embalse de Prada statt, was uns die Möglichkeit gibt, uns dem Gebirgsmassiv vorbei an kleinen an das Naturschutzgebiet angrenzende Weiler zu nähern. Zum Beispiel Xares, mit einem Jagdrevier für Großwild; die Muíños da Ponte oder die Casas de Corzos zwischen großen Steinovalen.

Im Süden findet die Anfahrt zum Weiler Pradorramisquedo über eine kurvige Straße aus Richtung Viana do Bolo statt. Ab hier geht es auf der zu Zamora gehörigen Seite problemlos bis nach Portoweiter. Auf der anderen Seite liegt Teixadal de Casaio im Nordzipfel dieses Gebietes, in der Gemeinde Carballeda de Valdeorras. Der Wanderweg dorthin ist lang und beginnt bei der Estación da Fonte da Cova (1.800 m).

Interessante Daten

Lage
Zu Ourense gehörige Gemeinden Carballeda de Valdeorras, A Veiga, Viana do Bolo, Manzaneda und O Bolo, an der Grenze zur autonomen Region Kastilien und León.

Fläche
24.860,33 ha.

Anfahrt
Abzweigung auf der Kreisstraße OU-533 A Rúa - A Gudiña nach A Veiga. Von A Veiga nach Xares über Gemeindestraßen. Von O Barco de Valdeorras über die OU- 121 zum Stausee von Prada (A Veiga); oder über Sobradelo (Carballedo de Valdeorras) mit Abzweigung auf die OU-122 in Richtung a Casaio.

Serviceleistungen

  • Unterkunft: Ja.
  • Verpflegung: Ja.

 

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