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Jakobsweg...

Einleitung

Der Jakobsweg war und ist ohne jeden Zweifel die älteste, die meist frequentierte und zelebrierte Route des alten Kontinents. Santiago war von jeher Anziehungspunkt für Geher und Wanderer aller Zeiten, hat aber vor allem eine Route ins Leben gerufen, einen Camino geschaffen. Nach Santiago und nach Galicien kann man auf vielerlei Weisen gelangen. Die beste Art zu kommen, ist jedoch, den CAMINO DE SANTIAGO zu nehmen.

  • Das Symbol des Weges

  • Pilgerinnen auf dem Weg

  • Der Weg in Alto do Poio

  • Der Weg in Samos

  • Eine Verschnaufpause in Portomarín

  • Kurz vor dem Ende

  • Das Ziel

Die ersten Pilger...

Die ersten Pilger im 11. Jh. kamen nur aus dem Inneren der Königreiche Galiciens und Asturiens. Jedoch mit einer überraschenden Geschwindigkeit begann Compostela Reisende und Pilger aus anderen christlichen Königreichen, sogar außerhalb unserer Grenzen anzuziehen. Der erste, dessen Namen wir kennen, ist der Franzose Godescalc, Bischof von Puy, und kam im Jahr 951 nach Compostela.

Es sind viele die Gründe und Anlässe, die die Historiker anführen, um das Fieber der Franzosen zu erklären, die Pyrenäen zu überqueren. Für einige sind es politische Gründe. Das Papsttum und Cluny waren aus Gründen der eigenen Sicherheit entschlossen, den Königreichen im Norden Spaniens zu helfen, um so die Möglichkeit einer Invasion der Mauren geringer zu halten. Neugier und Abenteuerlust gehörte auch zu den Motiven. Andere Male steckten Handelsinteressen dahinter oder kultureller Austausch. Manchmal sogar das Vorhaben die schutzlosen Pilger auszurauben und auszubeuten. Aber ohne jeden Zweifel unterlag fast immer ein religiöser Beweggrund. Im Mittelalter war das Pilgertum ein Symbol des Lebens eines Christen, ein unsicherer Weg zu ewigen Stätte.

Der Weg und der Codex Calixtinus...

Einer der berühmtesten und bekanntestes mittelalterlichen Pilger nach Compostela ist der Franzose Aymeric Picaud, ein Mönch aus der französischen Ortschaft Poitou. Sein Ruhm ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass er gegen 1130 einen detaillierten Reisebericht seiner Wallfahrt mit unzähligen Tipps und Empfehlungen für die Wanderer schrieb. Dieser Bericht mit dem Titel Führer für den Pilger nach Santiago de Compostela wurde in einem fantastischen Dokument niedergeschrieben: der Codex Calixtinus. Wenn immer vom alten Französischen Weg gesprochen wird, ist es unumgänglich, immer wieder auf den Pilgerführer Bezug zu nehmen.

Der Pilger-Look...

Gutes Schuhwerk, kurze Kleidung und eine Pelerine. Stock zum Abstützen und zum Schutz. Kürbiskopf für Wasser oder Wein. Ein kleiner Sack und ein breitkrempiger Hut . All dies gehört seit dem Mittelalter zum typischen Bild eines Pilgers. Die  Jakobsmuschel, die bereits bei den Wanderern der heidnischen Mythologie erscheint, ist das wichtigste Erinnerungsstück, das ein Pilger aus Galicien, an dessen Küsten es viele dieser Weichtiere gibt, mit nach Hause nimmt. Später wird es an den Hut, an den Sack oder an die Pelerine genäht und wird so zum Emblem und Freibrief des Pilgers.

Der Pilger oder der (nicht motorisierte) moderne Reisende, der den Weg macht, trägt heute normalerweise nicht mehr die traditionelle Kleidung, aber es gibt einfach etwas, was ihn von einem gewöhnlichen Wanderer unterscheidet wenn er den Puerto de Poio bei Triacastela herunter geht oder den Berg bei Arzúa und Melide erklimmt. Früher war es wegen eines Gelübdes, um sich von einer Buße zu befreien, den letzten Willen eines Verstorbenen zu erfüllen oder sogar aufgrund einer richterlichen Auferlegung. Heute wird der Weg eher gemacht, um die eigene Vergangenheit Revue passieren zu lassen, die Kultur und Geschichte Galiciens zu entdecken, die Harmonie der Romanik zu bewundern oder einfach nur die Landschaft der Terras de Santiago zu genießen.

Auf dem Weg...

Der Reisende von heute, der die Straßen im Norden Spaniens von den Pyrenäen bis Galicien befährt, stößt häufig auf ein Schild mit der Aufschrift:Camino de Santiago, zusammen mit der Anzahl von Kilometern, die ihn noch von Santiago de Compostela trennen. Die Hinweise sind für Autofahrer gedacht und stehen an den Routen, die dem Primitiven Weg am nächsten liegen. Die sukzessiven Modernisierungen des Straßennetzes, von den ehemaligen Königswegen, über die Staatsstraßen bis hin zu den modernen Autobahnen haben viele Abschnitte jenes Weges ausgelöscht, die die Pilger jahrhundertelang beschritten. Die heutigen Straßen folgen nicht immer genau dem mittelalterlichen Weg, nur die, die dem „langsamen Tourismus“ frönen, sich also zu Fuß, zu Pferd oder auf dem Fahrrad fortbewegen. Auf der Originalstrecke ist teilweise noch das alte Kopfsteinpflaster erhalten, die Highlights des Weges, sowie die ehemaligen Hospize, Eremitagen, Brunnen, „Cruceiros“ (Steinkreuze), Brücken usw.

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