Die Geodestination Lugo e A Terra Chá umfassen die Gemeinden Abadín, Antas de Ulla, A Pastoriza, Baralla, Begonte, Castro de Rei, Castroverde, Cospeito, Friol, Guitiriz, Guntín, Láncara, Lugo, Meira, Monterroso, Muras, O Corgo, O Páramo, Outeiro de Rei, Palas de Rei, Pol, Rábade, Riotorto, Sarria, Vilalba und Xermade.

Diese Region ist schlichtweg einzigartig. Im Kontrast zu der typisch galicischen Landschaft ist A Terra Chá eine ausgedehnte Ebene, die größte Galiciens. Ein von Flüssen und Lagunen durchzogenes immer grünes Flachland. So beschreibt der Miño-Fluss, statt direkt zum Meer zu fließen, einen Bogen um die Stadt Lugo herum. Vielleicht, um die Römische Mauer oder das berühmte Tapas-Ambiente in der Altstadt zu betrachten ...

Hier gibt es Wasser in Hülle und Fülle. In eleganten Kuranlagen wie denen von Lugo und Guitiriz oder in ökologisch wertvollen Feuchtgebieten wie der Lagoa de Cospeito, die der Legende nach auf ihrem Grund dank einer Strafe Gottes eine versunkene Stadt birgt, und in der heute Fischottern und Stockenten zuhause sind.

A Terra Chá ist das Herkunftsgebiete einer Delikatesse: der geräucherte und das ganze Jahr hindurch auf kunsthandwerkliche Art zubereitete Käse San Simón da Costa.

Das Erbe

Lugo e A Terra Chá ist eine Geodestination, die einige der relevantesten kunsthistorischen Überreste der Gemeinschaft beherbergt.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Der castro de Viladonga, die Necrópole de Santa Mariña, die Römischen Thermalquellen und die Stadtmauer von Lugo (die besterhaltene römische und von der UNESCO zum Welterbe erklärte Stadtmauer), die Kirche San Salvador de Vilar de Donas, das archäologische Monument der Santa Eulalia ou Santalla de Bóveda und Klöster wie das der Santa María de Meira sind nur einige Beispiele des monumentalen Reichtums dieser Region Galiciens.

Weitere bemerkenswerte Exempel religiöser Architektur sind die Kathedrale von Santa María in Lugo; die Kirche des Santiago de Barbadelo; die Kirche des San Salvador und das Convento dos Mercedarios in Sarria, sowie die Kirche von Vilabade in Castroverde, die Kirche der Santa María de Guntín oder die Kirche des San Miguel de Neira in Baralla.

Im Bereich Wehrarchitektur gehören unter anderem die Torre de Amarante in Antas de Ulla, der Donjon des castelo dos Andrade in Vilalba oder der Mauerturm der alten Fortaleza de Sarria.

Naturgebiete

Innerhalb des Schutzgebietes Parga-Ladra-Támoga, dem feuchten Ökosystem in A Terra Chá, befindet sich die Laguna de Cospeito und in ihrer Nähe (in Rábade) die Laguna do Rei, zwei der wichtigsten Naturgebiete dieser Geodestination mit Vogelwarten.

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Die Serra do Xistral, mit ihren Wildpferden erhielt diesen Namen dank der kalten und feuchten Winde (auf galicisch „xistra“), die über die Bergspitzen fegen. Ein Beispiel für den außerordentlichen ökologischen Reichtum dieses Gebietes ist die Reserva da Biosfera Terras do Miño, die mit Freizeiteinrichtungen ausgestattet ist, dank derer man die Schönheit der Landschaft, durch die, dieser Fluss fließt, in vollen Zügen genießen kann.

Festlichkeiten und Gastronomie

Die Natur ist auch mit den Produkten großzügig, die dieses hauptsächlich land- und viehwirtschaftliche Gebiet erzeugt, und in dem exquisite Lebensmittel angebaut oder erzeugt werden, die das Qualitätssiegel Geschützte Geographische Angabe oder Herkunftsbezeichnung (D.O.) wie Pataca de Galicia, Grelos de Galicia, Queixo de Arzúa-Ulloa und Queixo de San Simón da Costa tragen. Wobei der letzte Käse ausschließlich innerhalbe der Grenzen dieser Geodestination hergestellt wird.

Zu den Touristisch interessanten Festen Galiciens die über das Jahr in Lugo e A Terra Chá stattfinden, gehören die Festa da Malla de Meira, die Festa da Filloa in Muimenta, das Festival de Pardiñas in Guitiriz, der Arde Lucus in Lugo und die Feira de Santos in Monterroso. Das Fest, mit dem der Stadtheilige der Provinzhauptstadt San Froilán, begangen wird, erhielt 2006 die Auszeichnung Fest von Nationalem Touristischen Interesse.

HIGHLIGHT: Santalla de Bóveda

Santalla de Bóveda (ganz in der Nähe der Stadt Lugo) ist ein im westeuropäischen Raum einzigartiger Tempel, der vielfache Interpretationen bezüglich seiner Aufgabe hervorgerufen hat: als Badeort, Nymphäum oder ein dem Priscillian geweihten Tempel. Später wurde er unter Anrufung der Santa Eulalia für christliche Zwecke wiederverwendet.

Aufgrund seiner ungewöhnlichen Eigenschaften wurden zahlreiche Theorien zu seinem Ursprung aufgestellt. Der noch erhaltene Hufeisenbogen gilt im Bereich struktureller Elemente als der älteste der spanischen Architektur. Sowohl was die Qualität seiner Struktur, die beeindruckenden Malereien betrifft, wie auch seine besonderen Eigenschaften und die Kontroverse in den letzten Jahrzehnten bezüglich seiner Geschichte, machen Santalla de Bóveda zu einem der interessantesten präromanischen Monumente, die heute noch erhalten sind.

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