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Torre de Hércules

Der mittelalterliche Turm

In dieser Epoche wurde der Turm nicht als Leuchtturm genutzt und wurde für einige Zeit zu einem Wehrturm; ab dem 13. Jh. verwandelte er sich sogar in einen Steinbruch, der Material für den Bau des neuen Stadtkerns namens Crunia lieferte.

  • Torre de Hércules

Ab dem 5. Jahrhundert ...

Nach dem Untergang des römischen Reiches, verfiel der Torre de Hércules ab dem 5. Jh. nach und nach, was das Verschwinden der Außenmauer und der Rampe zur Folge hatte. Im 5. Jh. führten die Invasionen der Barbaren zum Untergang des westlichen Römischen Reiches. Das Eindringen der Sueben und Vandalen, die Einfälle der Heruler und der Zusammenbruch der römischen Macht brachten mit sich, dass der Herkulesturm seine Funktion als Leuchtturm verlor, zumal der maritime Verkehr stark zurückgegangen war und die Gefahren auf dem Meer zugenommen hatten. Der progressive Verfall seiner Querbinder und der Mauer begannen, als der Turm verlassen wurde. Trotz allem ist es möglich, dass nach der Niederlassung der barbarischen Königreiche im Westen, der Turm eine Rolle als Referenz für die maritimen Beziehungen spielte, die im 6. und 7. Jh. zwischen dem Suebenreich von Gallaecia und dem Frankenreich aufgenommen wurden.

Ab dem 9. Jahrhundert ...

Ab dem 9. Jh. waren die westlichen Küsten ständigen Plünderungen der Normannen ausgesetzt. Schriftlichen Quellen zufolge griffen diese im Jahr 844 den Leuchtturm Brigantium an, und bis zum 11. Jh. suchten sie mehrmals Galicien heim. Im Laufe dieser Jahrhunderte diente der Turm al Referenz, um ein Gebiet zu begrenzen, das den Namen „Faro Brigantio“ oder einfach „Faro“ (Leuchtturm) erhielt; ein Gebiet, das die Könige von Asturien, León und Galicien den Grafen oder Bischöfen von Santiago de Compostela überließen.

Der Turm wurde zu einer Wehrburg, zu einem Wachposten gegen die Gefahren von der Meerseite und verwandelte sich in ein Streitobjekt zwischen Königen, der Kirche und den Adligen.

Zwischen den Jahren 991 und 1126 unterlag der Turm - bis auf einige kurze Perioden - der Herrschaft der Bischöfe von Santiago de Compostela. In diesem Zeitraum existierte an der Ostseite des Turms angelehnt ein rechteckiger, in zwei Räume unterteilter Bau mit Steinmauern. Die archäologischen Ausgrabungen brachten zahlreiche Feuerplätze, keramische sowie organische Überreste hervor, ein Hinweis darauf, dass er den Verteidigern des in eine Wehranlage verwandelten Turms als Küche diente.

13. Jahrhundert ...

Im 13. Jh., ab der Entstehung der neuen Siedlung von Crunia im Jahr 1208, wurde der Turm sich selbst überlassen. Die verfallenen Mauersteine und jene, welche noch von der Außenmauer erhalten waren sowie die Rampe dienten als Steinbruch, dessen hochqualitatives Material ohne großen Aufwand für die Bauten und die Befestigungen verwendet wurde, die zu dieser Zeit in A Coruña durchgeführt wurden. Der Abbau von Durchbindern wurde im 16. Jh. verboten; zu diesem Zeitpunkt gab es weder eine Außenmauer, noch die Zugangsrampe.

> Vom Rathaus von A Coruña zur Verfügung gestellte Texte
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