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Ría de Arousa

GEODESTINATION

Ría de Arousa

Die größte der Rías Baixas ist eine weise Mischung von Natur, Seemannstradition und heutzutage auch Freizeitangebot...

Ría de Arousa

RÍAS UND STRÄNDE

Ría de Arousa

Der größte Meeresarm Galiciens mit Stränden wohin das Auge fällt ...

Das verborgene Erbe

Windmühlen, Wasser und Gezeiten

Nicht ist verborgener, als jene Zeiten, in denen wir nicht gelebt haben.

Auf der Route durch das Herz der Schatztruhe von Arousa erfahren wir aus erster Nähe den Modus vivendi der alten Zivilisationen, die in den besten Enklaven unseres Landes ihre Spuren hinterlassen haben.

¡Eckdaten

  • •Ausgangspunkt: Ribeira
  • •Ziel: Campo Lameiro
  • •Anzahl Tage: 2
  • •Wegstrecke (ca.): 126 Km
Die Alten erzählen, dass zwischen dem Dolmen de Axeitos und der natürlichen Felsformation, auch Pía do Frade genannt, ein Querriegel aus Gold liegt, und vermuten in dieser mythischen Konstruktion wertvolle Schätze. Tausende von Menschen drängen sich jedes Jahr an den Torres do Oeste, um die Wikinger an Land gehen zu sehen. An Bord eines Langschiffes und mit Helmen und Hörnern ausgestattet, ahmen die modernen Wikinger die Attacke der Stämme aus dem Norden von vor über tausend Jahren nach.
Eckdaten...
- Centro Arqueolóxico do Barbanza: geöffnet donnerstags bis sonntags. Kontakt: 981 843 810. (www.centroarqueoloxicodobarbanza.org).
- Muíño de mareas da Seca: geöffnet dienstags bis sonntags von 10.00 bis 14.00 Uhr und von 16.30 bis 19.30 Uhr. Mehr Info auf www.cambados.es.
- Museo Etnográfico e do Viño: geöffnet dienstags bis sonntags von 10.00 bis 14.00 Uhr und von 16.30 bis 19.30 Uhr. Mehr Info auf www.cambados.es.
- Parque Arqueolóxico de Campo Lameiro: Rufnummer für Information und Reservierung 981 69 60 66 oder über reservas@paar.es. Mehr Info auf www.paar.es

Route - 1. Tag

In Ribeira beginnt unsere Reise durch die jungsteinzeitliche Architektur mit dem Besuch des Dolmen de Axeitos, auch unter dem Namen Pedra do Mouro bekannt. Auf einem Pfad umringt von Bäumen und Stille gelangen wir zu dieser gemeinschaftlichen prähistorischen Grabstätte.

Ampliar

Er wirkt königlich, obwohl er aus der Zeit zwischen 4.000 und 3.600 v. Chr. stammt und einer der ältesten megalithischen Grabdenkmale Galiciens ist. Die Alten erzählen, dass zwischen dem Dolmen de Axeitos und der natürlichen Felsformation, auch Pía do Frade genannt, ein Querriegel aus Gold liegt, und vermuten in dieser mythischen Konstruktion wertvolle Schätze.

Wir machen nun einen kleinen Sprung in unserer Entwicklungsgeschichte und gehen zu den Castros de Neixón Grande e Pequeno,in der Ortschaft Boiro. Ría abwärts laufen wir einem Pfad entlang, der uns direkt zur Halbinsel Neixón bringt, eine der schönsten Landschaften von Arousa. An der felsigen Spitze dieser Halbinsel, geschützt durch eben jene Felsen und steile Erddämme, entstanden zwischen dem 8. und 7. Jh. v. Chr. die Castros de Neixón. Schreiten Sie über dieses Stück alter Geschichte und nehmen Sie sich Zeit, um die Herrlichkeit dieser Enklave voll in sich aufnehmen zu können. Man meint sogar das Geschrei unserer Vorfahren hören zu können, als sie die Invasion der Römer ankündigten. Neben des Castros, umringt von üppiger Natur, befindet sich das Centro Arqueolóxico do Barbanza in dem wir detaillierte Information über das archäologische Erbe der Region erhalten.  
Nun ist der Moment gekommen Rianxo kennenzulernen. Wir machen einen kleinen Abstecher von unserer Route zur Ortschaft und spazieren über die Promenade und durch den Hafen, mit Blick auf die großartige Serra do Barbanza. Hier sollten Sie die Gelegenheit nutzen und die köstlichen Xoubiñas de Rianxo (kleine Sardinen) oder ein paar leckere Miesmuscheln aus der Ría de Arousa probieren, während Sie sich für den Rest der heutigen Route stärken.
Wir bleiben in der Gemeinde Rianxo, genauer gesagt im Weiler Araño, wo unsere Neugier auf die verborgenen architektonischen Schätze mit einem moderneren Bau befriedigt wird, als das, was wir bisher gesehen haben. Es handelt sich um den Hórreo do Araño, einer der größten Kornspeicher Galiciens, der zusammen mit der Igrexa de Santa Baia und der Kapelle, die der Nosa Señora dos Milagres geweiht ist, ein schönes Ensemble bildet. In diesem Fall werden Sie die Füße de Hórreo nicht zählen können, da die Basis ummauert ist. Die Alternative ist, seine fast 37 Meter Länge abzuschreiten und sich vorzustellen, was man im 17. Jh., als er gebaut wurde, wohl so alles darin lagerte. Viele meinen, er wäre ein Zeichen der Macht der damaligen Kirche, da in ihm die Ernte der Einwohner gelagert wurde, die sie zum Teil den Geistlichen übergeben mussten.
Weiter auf den Spuren unserer Vorfahren, ist unser nächster Stopp bei den Hórreos de Imo in Dodro. Die Kürbisspeicher des malerischen Weilers Imo befinden sich im höheren Teil des Ortskerns. Einst war dies eine Kommunaltenne. Sobald wir uns ihnen zwischen den kleinen durch schmale Gassen voneinander getrennten Häuschen nähern, können wir die Hórreos aus Stein und mit Holzwänden ausmachen.
Auf der anderen Seite des Río Ulla erwartet uns Catoira. Auf dem Weg dorthin stoßen wir auf die bekannte Brücke mit den Torres de Oeste, wo jeden ersten Augustsonntag die Romaría Viquinga stattfindet, ein Fest, das dem Ort einen internationalen Namen gegeben hat. Tausende von Menschen kommen jährlich in dieser Enklave zusammen, um der Landung der Wikinger beizuwohnen. An Bord eines Langschiffes und mit Helmen und Hörnern ausgestattet, ahmen die zeitgenössischen Wikinger die Angriffe der Nordvölker von vor tausend Jahren nach.  
Catoira ist aber auch für seine Windmühlen von Abalo bekannt, einzigartig in Europa wegen ihres doppelten Flügelsystems. Die Mühlen erreichen Sie nach einem kleinen Weg bergauf zwischen niedrigen Büschen. Oben angekommen, werden Sie dieselbe Brise spüren, die die Windmühlenflügel in Betrieb setzen, und einen der schönsten Ausblicke auf die Ría genießen. Nehmen Sie an den dicken Steinmauern Platz, die gerne die am Tag gespeicherte Wärme mit Ihnen teilen, und betrachten Sie den Sonnenuntergang als krönender Abschluss dieses ersten Tages.
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