Turgalicia Turismo de Galicia

Xunta de Galicia

Entdecken Sie meine Geheimnisse...

  • Das Land des Okzidents...
  • Wo das Meer beginnt...
  • Vom Menschen eingenommenes Land...
  • Städte...
  • Jahrtausende altes Gebiet...
  • der Jakobsweg...
  • Tradition...
O Courel
Sierra de O Caurel
Du sagst: Galicien ist sehr klein. Ich sage dir: Galicien ist eine ganze Welt… Mag sein, dass seine Flächenausdehnung klein ist; seine Tiefe, seine Bedeutung sind so groß wie in deiner Vorstellung…Vicente Risco (1884-1963), Schriftsteller
Flächenmäßig ist Galicien vergleichbar mit Belgien, Massachusetts (USA), El Salvador, Taiwan oder Israel
Tradicións
Sabucedo
Wenn der Dudelsack ertönt, werden Land und Herzen von Nostalgie erfüllt, sagt irgendein Großvater die Riten an und erneuert sich die Tradition. Seite an Seite mit Wildpferden oder verkleidet mit uralten Masken - das Fest beginnt immer auf Zehenspitzen.
Der Karneval ist eines der bedeutendsten traditionellen Feste des galicischen Festtagskalenders, der über 4.000 lokale Feste und eine unzählige Reihe von Wallfahrten und Gastronomietagen verzeichnet
Xente
Straßen in galicischen Städten
Unsere Großeltern kamen vom Land. Im Jahr 1900 lebten nur 10 % der Bevölkerung in Städten, heute ist es fast die Hälfte. Vor diesem Hintergrund spielt sich die wirtschaftliche und kulturelle Kreativität ab.
Das entscheidende Datum für das galicische Wiederaufleben in kultureller und politischer Hinsicht war das Jahr 1863, in dem Rosalía de Castro ihre Cantares Gallegos, (Galicische Gesänge) veröffentlichte, einen Gedichtband in galicischer Sprache. Auf der Abbildung: Skulptur in der Real Academia Galega
Pontevedra
Pontevedra
Die alte Römerbrücke verlieh der Stadt ihren Namen. Von hier stachen die Schiffe zu den Häfen Europas in See, an der Mündung des Lérez errichteten Seefahrer und Händler das mittelalterliche Pontevedra. Die Verwaltungs- und Handelsstadt wusste das Wunder zu bewahren, und noch heute blüht der Stein im Schatten der Kamelien.
Illas Cies
Die Cíes-Inseln
Sie füllten uns das Glas / mit all dem Wasser des Meeres, / um einen Cocktail aus Horizonten zu komponieren.Manuel Antonio (1900-1929), Schriftsteller
Der Fischfang Galiciens macht 60 % der gesamten spanischen Fischerei aus. Der römische Dichter Martial besang die Vorzüge der Fische und Meeresfrüchte aus dem “Oceanus Galaicus”
Ribadulla
Stammhaus Pazo de Santa Cruz
Galicien zählt 3.781 Pfarreien; sie bilden die grundlegenden Siedlungseinheiten, die mehrere Orte rund um eine Kirche umfassen. Die Verwaltung setzt sich aus 315 Gemeinden zusammen, und das Territorium ist in vier Provinzen mit insgesamt 53 Bezirken unterteilt.
Galicien macht knapp 6 % der Gesamtfläche Spaniens aus, verfügt aber über mehr als die Hälfte aller Siedlungseinheiten: Derzeit sind es 29.985, wobei manche aus nur einem einzigen Haus bestehen
Ortigueira
Strände in der Ría von Ortigueira
Die galicische Küste hat eine Länge von 1.659 km, davon über 800 km Steilküste und knapp 300 km Strand.
Die britische Tageszeitung The Guardian wählte den Strand von Rodas auf den Cíes-Inseln zum schönsten Strand der Welt
Muralla Romana
Römische Stadtmauer in Lugo
Der erste römische General, der in unser Land kam, war ein Vorfahre des Cäsarmörders Brutus. In jenem Jahr 137 v. Chr. leisteten die Galläker als erstes Volk Widerstand und verliehen ihren Namen der ganzen Gegend der Castros. Vierhundert Jahre später gründete Kaiser Caracalla die Provinz Gallaecia.
Im Jahre 2000 wurde Lugos römische Stadtmauer zum Weltkulturerbe erklärt. Sie hat einen Umfang von über zwei Kilometern und schützt die Stadt seit dem Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr.
Terra Cha
Rosaláa de Castro
Wir Galicier bezeichnen diese Landschaft gern als "vom Menschen eingenommen": ein Haus hier, ein anderes dort - die Entfernung zwischen den Orten ist niemals allzu groß, die unbewohnten Gegenden stets von geringer Ausdehnung. In den verborgensten Gegenden gibt es dichtes Buschwerk, alte und geheimnisvolle Wälder.Rosalía de Castro (1837-1885), Schriftstellerin
Das Land zu allen Jahreszeiten mit Kräutern und Blumen übersät; die Berge voller Pinien, Eichen und Weiden; die leichten Winde, die wehen; die Quellen und Wildbäche, die im Sommer wie im Winter fröhlich und kristallklar durch heitere Felder oder durch tiefe und schattige Talsohlen plätschern. Rosalía de Castro (1837-1885), Schriftstellerin
Canón do Sil
Schlucht des Río Sil
Granitfels ist in Galicien vorherrschend. Seine sanften, üppigen Formen, die oft schon in fortgeschrittenem Alter sind, bilden die großen Landschaften und die kleinen Details ... Aus Granit sind die Stammhäuser, die romanischen Kirchen und die BauernhäuserOtero Pedrayo (1888-1976). Schriftsteller
Die Vegetation prägt die Landschaft und 12 % des gesamten Gebiets stehen unter Naturschutz. Galicien verfügt über einen Nationalpark, fünf Naturparks und viele weitere Naturschutzgebiete. Die Wälder enthalten 49 % der gesamten Holzmasse Spaniens
Ribeiro
Weingärten in Beade, O Ribeiro
Die galicische Landschaft, so wie wir sie heute sehen, wurde mit viel Geduld und Beharrlichkeit von Generationen von Galiciern durch ihrer Hände Arbeit geformt.Ramón Piñeiro (1913-1990) Schriftsteller
Ein Wein ist auch ein Gebiet, der Klang des fernen Kirchturms, ein Fest, das Gespräch der Menschen bei der Weinlese und auch ihre Lieder. Wein ist auch Teil des kulturellen Ausdrucks eines Landes. Álvaro Cunqueiro (1911-1981), Schriftsteller
Ourense
Ourense
Nymphen hüteten die heilige Thermalquelle. Die Römer überquerten den Miño auf der steinernen Brücke. An der Kreuzung entstand die Ortschaft. Ourense war im Mittelalter Bischofs- und Bürgerstadt, ist seit dem 19. Jahrhundert Provinzhauptstadt und heute die Stadt, die die galicische Mode und die Nahrungsmittelindustrie prägt.
Santiago
Santiago de Compostela
Es war die erste, sie erblühte hundert Jahre früher - die Stadt Santiago de Compostela entstand durch die Kraft eines Mythos, eines galicischen Heiligen, der das mittelalterliche Europa eroberte. Einst war die monumentale Stadt Zentrum des Königreichs; aufgrund ihrer Lage und ihres historischen Gewichts ist sie heute Galiciens Hauptstadt.
A Coruña
A Coruña
Römischer Hafen auf der Route nach Britannien, atlantischer Fels, fast eine Insel - A Coruña segelt seit eh und je mit dem wirtschaftlichen Impuls des Meeres. Verwaltungs-, Händler- und Unternehmerstadt; hier entstand das Fast-Fashion-System, das heute den weltweiten Modemarkt beherrscht.
Ferrol
Ferrol
Im Küstenort Ferrol, der im 18. Jahrhundert aus dem Mittelalter erwachte, trassierten die Aufklärer mit der Kraft der Vernunft neue Straßen. Das Arsenal Real ist die Wiege der Industriestadt an der am meisten geschützt gelegenen Ría.
Lugo
Lugo
Alle Wege führen nach Lugo, zum heiligen Wald, in dem Augustus die römische Hauptstadt Galiciens gründen ließ. Noch heute umgibt die römische Stadtmauer die Straßen, das Handelszentrum der stolzen Landwirtschaft ringsum.
Teixido
Santo André de Teixido
Gegenüber diesem wilden Meer, gegenüber dem Atlantischen Ozean spüren wir Galicier ganz Europa in unserem Rücken.
Die höchsten Kliffe des europäischen Kontinents in Santo Andrė de Teixido, Cedeira, ragen 620 m über das Meer
Vieira
Die Jakobsmuschel
Seit dem 9. Jahrhundert begeben sich Pilger auf den Weg von Europa nach Santiago. Im 12. Jahrhundert sollen es 500.000 gewesen sein, 1999 erreichten 10 Millionen Menschen die Stadt.
Heutzutage gibt es verschiedene Gründe für eine Pilgerreise; sie reichen von spirituellen Motiven bis zu Kunstinteresse. Der Europarat erklärte den Jakobsweg 1987 zur ersten europäischen Kulturroute
Vigo
Vigo
Alle Fische kennen den Namen dieser Stadt. Auf den sieben Meeren fischen Seeleute, die in Vigo, der europäischen Fischereihauptstadt, an Bord gegangen sind. Im Laufe der Industrialisierung wurde aus diesem römisch-galicischen Ort die Industriemetropole im südlichen Landesteil.
Axeitos
Dolmen von Axeitos, Ribeira
Dies sind die ersten Baudenkmäler Galiciens. Vor 6.000 Jahren begannen die ersten Siedlergemeinschaften, Dolmen zu errichten. Zwischen Meer und Bergen zählt man sie in unserem Land zu Tausenden, doch nur einige zeigen ihre großen, freiliegenden Steine.
In Granitgestein geritzte Bilder. Vor 4.500 Jahren hinterließen die Bewohner der Bronzezeit ihre Spuren in den Bergen. Sie sind ein Rätsel, das auf der Iberischen Halbinsel seinesgleichen sucht
Baroña
Castro de Baroña
Die Castros (Wallburgen) waren die ersten Siedlungen und Dörfer. Viele sind unter den heutigen Orten verschwunden, doch andere sind noch erhalten und zeigen die überreste ihrer kreisförmigen Häuser. Sie sind Zeugen einer Kultur, die Rom die Stirn bot.
Torques sind goldene Reife, die um den Hals getragen wurden. Sie waren der Stolz der Castro-Krieger - wie etwa diese erhaltenen Stücke, die im Museum von Lugo zu sehen sind
Monte Louro
Monte Louro
In den "Rías", den Buchten, kommt der Ozean zur Ruhe. In diesen einzigartigen geografischen Formationen dringt das Meer ins Land ein, und Leben entsteht. In den zwölf galicischen Rías sorgt die Landschaft stets für wundervolle überraschungen.
Das galicische Wort Ría ist heute ein internationaler geografischer Fachbegriff und wird in mehreren Sprachen benutzt. Dies geht zurück auf einen Vorschlag des deutschen Geografen von Richthofen aus dem Jahr 1886
Pórtico
Gloria-Portikus
Das Spätmittelalter war das goldene Zeitalter Galiciens: Im Königreich wurde die Landwirtschaft erneuert, der Handel setzte sich durch und die Künste blühten auf. Im 12. Jahrhundert erklang in Santiago, erstmalig für Europa, polyphoner Gesang.
Die Romanik erreichte mit dem Gloria-Portikus ihren Höhepunkt. Nach drei Jahrhunderten des Vergessens erlernte die europäische Kunst hier erneut das Lächeln
Medievo
Mittelalter
Das Mittelalter ist auch die Zeit der Entstehung unserer Sprache: Die Galicier begannen Galicisch zu sprechen, eine romanische Sprache, die aus dem Lateinischen hervorging, dem Portugiesischen ähnlich ist und im 13. Jahrhundert zu ihrer literarischen Reife gelangte. Könige, Adlige und Troubadoure aller Art besangen in Galicien und Portugal die Liebe.
Der mittelalterliche galicische Minnesang ist einer der Schätze des europäischen Kulturerbes; als Beispiel möge dieses Stück des Troubadours Martín Codax dienen, interpretiert von der Gruppe In itinere
Via Lactea
Die Milchstraße
Die Hauptstadt Galiciens ist die einzige Stadt der Welt, die über ein Himmelszeichen verfügt. Am nächtlichen Himmel weist eine Sternenspur eine Richtung: die des Jakobswegs, der Route bis an das Ende des europäischen Kontinents.
Schuhe von in Santiago angekommenen Pilgern, an der Herberge des Monte do Gozo. Zu Fuß, zu Pferd, im Auto oder per Flugzeug - der Jakobsweg ist nach wie vor lebendig
Catedral
Obradoiro-Fassade
Die historische Absicht der Pilgerreise war der Besuch des Grabs von Jakobus dem älteren, einem der zwölf Apostel Christi; nach einer Legende ist er in der Hauptstadt Galiciens begraben. Das Aufeinandertreffen von Menschen aus allen Teilen des Kontinents machte diese Route zu einem bedeutenden kulturellen Schmelztiegel Europas.
An bestimmten Tagen wird ein riesiges Weihrauchfass durch das Querschiff der Basilika geschwenkt. Fällt der 25. Juli, der Festtag des Apostels Jakobus, auf einen Sonntag, begeht die katholische Kirche ein heiliges compostelanisches Jahr
Gastronomia
Produkte aus dem galicischen Ozean
In manchen galicischen Museen sind die Schalen von Meeresfrüchten erhalten, die vor 2.000 Jahren in den Castro-Wallburgen verspeist wurden. Doch es ist die Kombination von Meeresprodukten mit denen der Landwirtschaft, die die atlantische Kost ausmacht.
Die atlantische Kost: hoher Verzehr von Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse, mäßiger Verzehr von rotem Fleisch, Kartoffeln … alles auf einfache Weise zubereitet. Seit der Erklärung von Baiona (2006) propagieren mehrere Wissenschaftler diese Kost
Parlamento
Parlament von Galicien
Galicien durchlebt derzeit einen außergewöhnlichen Abschnitt seiner Geschichte. Seit 1981 verfügt unser Land über ein Parlament und eine Regierung, die demokratisch gewählt werden und innerhalb des spanischen Staatsgefüges weitreichende Kompetenzen besitzen.
>Das erste Wappen Galiciens wurde 1282 in England entworfen - und zwar auf Grundlage der phonetischen ähnlichkeit zwischen Galice e Calice. und Calice (Kelch).Es wird im Londoner College of Arms aufbewahrt
Cabo Fisterra
Fisterra
Südlich der Keltischen See und nördlich des Mittelmeerraums gelegen, entstand in Galicien eine Kultur, die diese beiden Welten verbindet. Hier finden Sie ein altes atlantisches Königreich, in dem knapp drei Millionen Galicier leben.
Dies ist die Blume des Okzidents, die im Mai und Juni an den schroffsten Steilküsten am Ende Europas wächst. Die Blüte des Liebeskrauts (Armeria Maritima Wild) wird von jungen Galicierinnen für ihren Liebeszauber verwendet
Hoxe
Plakat
Für die Galicier war Fisterra noch nie etwas anderes als der Beginn. Allein zwischen 1880 und 1930 emigrierten fast eineinhalb Millionen Galicier. Ihre Spuren finden sich in Amerika bis heute: Simón Bolivar, Bernardino Ribadavia, Fidel Castro, García Márquez, Nélida Piñón oder Martin Sheen sind galicischer Abstammung.
Heute spielt Galicien weltweit auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine Rolle: Die größte internationale Modekette hat hier ihren Sitz, die Ausfuhr von Autos macht 12 % des Bruttoinlandsprodukts aus, und unser Land ist Europas größter Fischfänger
Cabo Fisterra
Kap Fisterra
Unter dem dunklen und geheimnisvollen Licht des Atlantiks liegt im äußersten Westen Europas ein grünes Land, das sich zum großen Meer hin erstreckt.
Dieser am Kap Ortegal gefundene Amphibolit-Stein ist eine Probe des ältesten Gesteins der Iberischen Halbinsel. Er entstand vor 1,156 Milliarden Jahren auf dem Grund des Ozeans
Regato Deza
Flüsschen in der Gegend von Deza
Der Atlantik bestimmt alles, denn vom Ozean kommt der Regen, der unser Land immer grün hält; in ihn münden die unzähligen Flüsse Galiciens; und von ihm kommt das milde Klima, das der Golfstrom bringt.
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