Turgalicia Turismo de Galicia

Xunta de Galicia

Leicht zu finden...

Mehr sehen

Route der Ribeira Sacra ...

Die Route ...

Unser Vorschlag ist eine Route mit einem niedrigen Schwierigkeitsgrad, die im Auto zurückgelegt wird und hin und wieder von kurzen Wanderstrecken unterbrochen wird, die für Jedermann aber besonders für Familien geeignet ist. Wir haben dafür vier Tage angesetzt. Die Zeiteinteilung ist rein orientativ und kann natürlich nach Belieben angepasst werden

Route - 1. Tag

Am ersten Tag unserer Route bleiben wir in dem zu Lugo gehörigen Monforte de Lemos,  dem sogenannten Tor zur Ribeira Sacra. Monforte de Lemos wartet mit einem ungemein reichen Erbgut auf, das Klöster, Burgen, Herrenhäuser (Pazos) und Brücken umfasst. Diese Attribute machen es für den kunsthistorisch interessierten Reisenden zu einem unverzichtbaren Reiseziel.

Ampliar
  • Mosteiro das Clarisas - Monforte de Lemos

    Mosteiro das Clarisas - Monforte de Lemos

    Von der VII. Gräfin von Lemos, Catalina de la Cerda y Sandoval, Gattin von Don Pedro Fernández de Castro, im Jahr 1622 gegründet, zog sie sich hier bereits 1633 als Witwe zurück ...

  • Mosteiro de Nosa Señora da Antiga - Monforte de Lemos

    Mosteiro de Nosa Señora da Antiga - Monforte de Lemos

    Nach seinem Gründer auch bekannt als Colexio do Cardenal Rodrigo de Castro. Über der Tür kann man folgende lateinische Inschrift lesen: „Rodrigo de Castro Cardenal Erzbischof von Sevilla, stiftet der Gesellschaft Jesu den der Jungfrau Maria geweihten Tempel und das Kolleg, um von der Jugend benutzt zu werden“ ...

  • Museo Torre da Homenaxe

    Museo Torre da Homenaxe

    Dieser Donjon gehörte zur Festung, die im 12. Jh. vom Grafen von Lemos gebaut wurde. Nach seiner Restaurierung wurde er kürzlich als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht ...

  • Ponte Vella - Monforte

    Ponte Vella - Monforte

    Mittelalterliche Brücke über den Río Cabe. Mit drei Bögen und aus Granitstein, stützen sich die Pfeiler auf Widerlager ...

  • Mosteiro de San Vicente do Pino - Monforte

    Mosteiro de San Vicente do Pino - Monforte

    Das Gebäude, das wir heute besuchen können, stammt aus dem 16. JH., obwohl es schon viel früher, möglicherweise im 10. Jh. einer Benediktinergemeinschaft Unterschlupf gewährte ...

Nicht verpassen!

Terra de Lemos erstreckt sich über eine fruchtbare Ebene, die vom Río Cabe durchzogen wird und vom Monte de San Vicente, dem Herzen von Monforte de Lemos beherrscht wird. Die Bezeichnung „Lemos“ stammt von „Lemavos“, einem vorrömischen Volk möglicherweise keltischen Ursprungs, von dessen Existenz zahlreiche archäologische Überreste zeugen. Wie die Römer und Sueben in späteren Jahrhunderten, wählten Lemavos diese Enklave wegen ihrer strategisch günstigen Lage, um sich niederzulassen. Die Geographen dieser Epoche nannten diese Siedlung Castro Dactonium. In anderen Zeiten erklang auch der Name Monte Forti, direkter Vorgänger vom heutigen Monforte.

Im 8. Jh. wurde das bereits christianisierte Castro Dactonium von den Arabern zerstört. Auf seinen Ruinen wurde später das Kloster San Vicente do Pino, errichtet; Grundstein für die Entwicklung eines großen Marktes für Viehzucht und Landwirtschaft, der mittelalterliche Marktflecken Monforte de Lemos.Das Kloster gehörte zusammen mit dem Torre da Homenaxeund dem Pazo dos Condes de Lemos,  zum monumentalen Komplex von San Vicente do Pino, der ideale Ausgangspunkt für unseren Stadtbesuch.
Vom Pazo dos Condes de Lemos, Palast der Herren dieses Landes, sind heute lediglich Reste von dem erhalten, was er einst darstellte. In seiner Blütezeit dienten seine Säle sowohl dazu, auf furchteinflößende Weise Macht auszuüben wie auch rauschende Feste zu feiern. An den Wänden hingen flämische Wandteppiche und Werke von Tizian, Rafael und El Greco. In seinen Archiven wurden wichtige Dokumente über eine der bedeutendsten Adelsgeschlechter jener Zeit aufbewahrt. All dies fiel 1672 einem Feuer zum Opfer und wurde in Asche verwandelt.

Das mittelalterliche Erbe von Monforte de Lemos ist an den Festungsmauern und ihren Türmen zu erkennen. Ihr Verlauf ist unregelmäßig, was auf der Tatsache beruht, dass sie in verschiedenen Etappen gebaut wurden. Die Anlage verfügte über drei Ausgänge: die Porta da Cadea Vella, die Porta da Alcazaba und die Porta Nova, an der man das Emblem der Grafen in Marmor gemeißelt sehen kann. Einige Abschnitte wurden vor einigen Jahren restauriert.

Wenige Meter von der Mauer entfernt verlaufen einige der repräsentativsten Straßen der Altstadt, wie zum Beispiel die Rúa da Cadea Vella, Rúa dos Fornos oder Rúa do Burato. Auf einem Spaziergang durch diese Straßen können wir die zahlreichen wappengeschmückten Herrenhäuser in Monforte betrachten, beispielsweise die von Ribadeneira und Quiroga. In diesen Gassen und auf diesen Plätzen ließ sich zum Ausklang des Mittelalters eine große Judengemeinschaft (neben der von Ribadavia, eine der wichtigsten Galiciens) nieder, die zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt beitrug.

Weiter auf unserer Route überqueren wir den Río Cabe bei der ponte Vella.Ursprünglich eine Römerbrücke, ist ihre heutige Gestaltung aus dem 16. Jh. Sie besteht aus sechs halbkreisförmigen Bögen mit einigen mittelalterlichen Details. Anschließend besuchen wir  convento das Franciscanas Descalzas, das auch den Namen das Clarisas.das Clarisas trägt. Neben der Architektur des Gebäudes, liegt das Hauptinteresse in seinem Museum für Sakralkunsteinem der wichtigsten Spaniens. Folgen wir dem Flusslauf des Cabe, gelangen wir zum Colexio de Nosa Señora da Antiga , ein beeindruckendes Gebäude, das den Beinamen „kleiner galicischer Escorial“ trägt. In diesem Museum im Renaissancestil sind einige Werke von El Greco ausgestellt.
Das kunsthistorische Erbe von Monforte de Lemos wir mit der igrexa da Régoa, abgerundet, die früher Convento de San Xacinto hieß und in der Altstadt liegt. Bemerkenswert ist hier der Hauptaltar und die Orgel, eine der besten Galiciens, die trotz ihrer dreihundert Jahre in perfektem Zustand erhalten ist. Ebenso interessante Monumente sind die Ermita de San Lázaro, die Ponte dos Picos, der Parque dos Condes und der Pazo de Tor. Um diese letzten beiden zu besuchen, müssen wir 8 km auf der Straße von Escairón zurücklegen. Der Pazo stammt aus dem 9. Jh. und befindet sich in ausgezeichnetem Zustand. Er beherbergt eine Bibliothek mit einem Buchbestand von über 8.000 Exemplaren, Waffen, Damastgardinen, Schmuck und antike Möbel.

Als Kuriosität sei erwähnt, dass sich in dieser Stadt das engste Haus Spaniens befindet und als solches im Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen ist. Es ist 1,50 m breit und 20 m lang, hat vier Stockwerke plus ein Erdgeschoss.

 

Teilen Sie mich auf ...

Meine Reise

A miña viaxe

Reise vorbereiten...

Speichern Sie alle für Ihre Reiseorganisation erforderlichen Infos: Museen, Monumente, Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Restaurants ...

Anschließend können Sie Ihren Reiseplan einsehen, Infos auf PDF speichern oder Ihre Lokalisierungen auf GPS exportieren

Auf der Reise...

Genießen Sie Galicien bereits jetzt, hier können Sie Ihre Reiseroute abfragen, Infos auf PDF speichern oder Ihre Standorte auf GPS exportieren

Haben Sie ein Handy mit GPS, so können Sie Ihren Standort auf dem Plan sehen

Nach der Reise

Jetzt wo Sie wieder zurück sind, können Sie Ihre Eindrücke aufschreiben und auch kennzeichnen, was Sie nicht sehen konnten, um es beim nächsten Besuch nicht zu vergessen!

Einloggen
Xunta de Galicia Turismo de Galicia

© 2013 Turismo de Galicia | Alle Rechte vorbehalten
Datenschutzerklärung | Kontakt | Anfahrtsmöglichkeiten

nach oben