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Estaca de Bares

Der Blick aus dem Norden ...

Breitengrad 43º 47′ 23.6″ N, Längengrad 7º 41′ 17.9″W.

Das Kap von Estaca de Bares präsentiert sich in seiner Visitenkarte immer mit den Koordinaten als der nördlichste Punkt der Iberischen Halbinsel und auch als geografische Grenze zwischen dem Atlantischen Ozean und der Biskaya. Diese Enklave wurde bereits zu Zeiten der II. Republik zum Naturgebiet von nationalem Interesse erklärt.

Hafen von Bares - Estaca de Bares
Dieser strategisch günstigen Lage ist der internationale Ruf des Kaps als obligatorische Zwischenstation für Hunderttausende von Zugvögeln zu verdanken. Mehrere Wanderwege von See- aber auch von Landvögeln, die aus dem arktischen, atlantischen und Mittelmeerraum kommen, führen an diesem Punkt vorbei. Optimistischen Schätzungen zufolge ziehen hier mehr als zweieinhalb Millionen Vögel Richtung Süden vorbei. Dieses Gebiet eignet sich nicht nur, um Vögel wie den Basstölpel zu beobachten, sondern auch Wale, die sich hier gerne tummeln.
Neben dem Leuchtturm gibt es auch einen Aussichtspunkt, der an der ehemaligen Ampel der US-amerikanischen Küstenwache gelegen und heute ein Naturhotel ist. Von hier sind die Überreste der ehemaligen LORAN-Station hoch oben auf dem Kliff zu sehen, zu deren Füßen eine Reihe alter Mühlen sprichwörtlich an der Steilküste hängen, die ein für den Norden typisches Gesamtbild abgeben. Der älteste menschliche Eingriff in dieses Land ist jedoch die vorrömische Mole von Bares (Mañón). Dieses Naturschutzgebiet umfasst jedoch auch die Costa de Loiba (Ortigueira) deren gigantische Steilküste einige Strände schützt, die aufgrund des schwierigen Zugangs zu den einsamsten Galiciens zählen. Die Wucht des Meers erklärt das hiesige Anlegesystem der Boote, die in diesem Gebiet an den Hängen mittels Laufrollen befestigt werden, damit sie bei Flut nicht davongetragen werden.

In unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet ist ein Besuch des Fischerortes Porto do Barqueiro empfehlenswert, um auch das idyllische Bild der Sor-Mündung zu betrachten.

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