Die Ortschaft Monterrei heißt so wegen ihrer städtischen Festung und Verín, das Land der überlieferten Karnevalsbräuche, zeigt die Geheimnisse des Weines der jüngsten Herkunftsbezeichnung Galiciens.

Wir möchten Ihnen einen weintouristisches Erlebnis nahe bringen, bei dem Sie sich neben dem Genuss der Weine mit der jüngsten galicischen Herkunftsbezeichnung, Monterrei, auch von einem Land mit alten karnevalistischen Bräuchen, den Entroidos, aufgenommen fühlen. Sie werden begeistert sein von den unterschiedlichen Landschaften, die unter dem allgegenwärtigen Blick der großen städtischen Festung Monterrei stehen.

Weitere Informationen 

-Das Weingut Vía Arxéntea,Telefon: 687 409 618
-Das Weingut Tapias Mariñán, www.tapiasmarinhan.com
-Casa de turismo rural „O retiro do Conde", www.oretirodoconde.com
-Der Badeort de Cabreiroá,Telefon: 988 590 015

1. Tag

Die Schönheit des sehenswerten Tals Monterrei

Wir empfehlen, am frühen Nachmittag im Tal Monterrei, an den Ufern des Támega, anzukommen. Das Tal befindet sich in der südöstlichen Region der Provinz Ourense, in der Nähe von Portugal.

Einige Ressourcen können ohne Georeferenz sein und sind deshalb nicht auf der Karte dargestellt.

Nach dem Abstellen des Gepäcks im Hotel, beginnt das erste weintouristische Abenteuer mit der Entdeckung der wunderschönen Dörfer in diesem Tal. Die Pfarrei Vilaza, in der Gemeinde Monterrei, bietet sich als optimaler Ausgangspunkt, aufgrund ihrer guten Verbindung zur Autobahn der Rías Baixas (A-52), durch die die Ortschaft ein äußerst gute Verkehrsanbindung erhält, ohne dass ihr ruhiges Dasein beeinträchtigt würde.

Der Baustil der traditionellen Landsitze ist in der Ortschaft erhalten geblieben. Einige von ihnen wurden für die Unterbringung von Feriengästen auf dem Land umgebaut, beispielsweise der Pazo de Espada (früher auch bekannt als Pazo Blanco-Raxoi). Dieser ist vor allem für Gäste gedacht, die ferner einen auserwählten Weinkeller mit Weinen der Herkunftsbezeichnung Monterrei zu schätzen wissen. Gegenüber liegt der Pazo de Limia, dessen Eingangsportal von einer Sonnenuhr gekrönt ist. An der Hauptfassade ziehen eine verglaste Veranda sowie ein typischer Waffenstein in einer Barockdekoration die Aufmerksamkeit auf sich.

Eine der wichtigsten Besonderheiten des Ortes Vilaza ist die Barockkirche San Salvador. An diese ist ein wesentlich älterer, großer Turm angebaut, der so genannte Torre de los Templarios, Tempelritterturm.

Eine Besichtigung der mittelalterlichen Festung Monterrei

Vilaza ist jederzeit dem herrschenden Blick der mittelalterlichen Festung Monterrei, dem Symbol der Region, der Gemeinde, des Tals und der Herkunftsbezeichnung, der sie ihren Namen verleiht, ausgesetzt. Die majestätische Anwesenheit der Festung übt eine allgegenwärtige Präsenz auf diese Grenzregion zwischen Spanien und Portugal aus, die von ihr seit 800 Jahren bewacht wird. Der Nachmittag lässt sich für einen Besuch auf der Akropolis, der größten in Galicien, laut vieler Autoren, nutzen. 

Bei der Anfahrt aus Vilaza über die N-525 wendet man sich nach links in Richtung Ourense, bis man rechts auf eine Abzweigung stößt, die auf den Parador de Verín hinweist. In der Nähe des Paradors, zu Füßen des Schlosses, geht es ohne den Wagen den Berg hinauf. Auf diese Weise sieht man am besten die dreifache Mauer und die Gebäude, die zwischen dem 12. und dem 17. Jahrhundert erbaut wurden. Zunächst stößt man auf die Pilgerherberge, deren Gründung auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Man sollte nicht vergessen, dass diese Region die Eingangspforte nach Galicien von der Hochebene und Portugal aus ist sowie eine unausweichliche Referenz auf dem Silberweg nach Santiago de Compostela darstellt.

Im Anschluss schlendert man über die Straßen der Ortschaft, bis zur letzten Pforte. Hinter dieser liegt der Waffenhof, mit einem Zugang zum Torre da Homenaxe, einem beeindruckenden, 22 Meter hohen Steinriesen. Von oben bietet sich ein wunderbarer Ausblick über einen großen Teil des Laufes des Támega unddas Tal, in dem Weinberge, Gärten, kleine und größere Ortschaften wie Verínhingewürfelt zu sehen sind. Erkennbar ist auch der Torre de las Damas, ein etwas kleinerer Turm, der zum Pazo dos Condes, einem Renaissancegebäude mit einem sehenswerten, auf Säulen ruhenden Bogengang, gehört. Die Anlage wird von der Kirche Santa María vervollständigt. An einer ihrer Fassaden befindet sich eine Christus- Darstellung, die von anthropomorphen und mythologischen Figuren umgeben ist – Sie werden begeistert sein.

In diesem Ambiente, das den Besucher in eine andere Epoche entführt, fällt es leicht, sich die Legenden dieses Ortes vorzustellen. Sie erzählen von einer untreuen Gräfin, die aus Furcht vor ihrem Ehemann lebte und sich vom Turm in den als „grünen Brunnen“ bekannten, in 14 Metern Tiefe liegenden Waffenhof stürzte. 

Die Außenanlagen der Festung sind geöffnet; wenn jedoch Interesse daran besteht, das Innere des Torres da Homenaxe, den Pazo dos Condes und die Kirche zu besichtigen, sind die täglichen Öffnungszeiten von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr zu beachten. 

Und zum Essen - Krake á feira, Kabeljau oder Fleisch 

Nach der Besichtigung bietet sich ein Abendessen mit einem Wein der Herkunftsbezeichnung Monterrei mit Krake á feira oder Kabeljau in Verín an. Der Cocido gallego, ein galicischer Schlachtteller mit verschiedenen Schweinefleischprodukten, die Androlla oderdie Cachucha sind weitere Köstlichkeiten. Alle diese Gerichte sind eng mit dem Entroido (Karneval) verbunden, der hier als Fest von nationalem touristischem Interesse gilt, denn in dieser Jahreszeit schmecken die Speisen noch besser.

 

2. Tag

Eine Annäherung an die Kunst desKelterns

Nach einem guten Frühstück werden Sie im Winzerunternehmen Monterrei erwartet. Da das Gebiet dieser Herkunftsbezeichnung relativ klein ist, liegen die meisten Weingüter im Tal des  Támegaeng beieinander.

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Fiel die Wahl für eine Übernachtung auf den Ort Vilaza, lässt sich das Weingut de Vía Arxéntea, ein Familienunternehmen, aufsuchen. Der Eigentümer übernimmt es selbst, die Gäste durch die Reben zu führen und zeigt die Unterschiede zwischen einer Treixadura- und einer Godello-Traube, die meistangebauten Weißweinsorten in der Gegend. Beim Berühren der Weinstöcke, der Blätter und Trauben erfährt man viel über Textur und Festigkeit. Auch dem Klären, dem Schnitt und der Weinlese kann man je nach Jahreszeit zusehen. In der Kellerei wird der Prozess der Weinherstellung erklärt; es wird in die Technik eingeführt, wie alle Traubenaromen erfasst werden können, um sie auf dem Weg durch die Kelter dem Wein zuzuführen. Schließlich findet auch noch eine Verkostung der hier hergestellten Weine statt.

Die Schönheit des Naturparks O Invernadeiro

Nach dem Mittagessen verleiht man dem Tag mit einem Besuch des im Zentralmassiv Ourenses gelegenen Naturparks O Invernadeiro,der die nördliche Region von Monterrei prägt, einen schönen Abschluss.Für einen Besuch dort ist eine vorherige Genehmigung erforderlich, da es sich um eine Fläche handelt, die der Gemeinde, der Xunta de Galicia gehört.

Von Verín geht es über die Landstraße der Region OU-114 von Laza bis zur Abzweigung nach Campobecerros. Hier ist der ideale Ort, um sich von der Natur in einer völlig urwüchsigenLandschaft vollständig gefangen nehmen zu lassen. Im Park wachsen viele Steineichen, Ebereschen und Eiben. Adler und Falken ziehen ihre Kreise über den Wipfeln und es ist sogar möglich, den ein- oder andere Schmutzgeier zu sehen. Im Wald leben Wölfe, Wildschweine, Hermeline und Steinmarder. 

Durch den Park führen fünf Wanderwege mit Führungen auf den Spuren von Hirschen und Rehen.Wir empfehlen, die Route, die zum Gletscher sowie zum wunderschönen Wasserfall Os Arcos führt. Voller wunderbarer Empfindungen kehrt man zurück zum Hotel, in dem Abendessen und Erholung warten.

3. Tag

Ein Stadtbummel durch Verín

Vor der Abreise empfehlen wir einen erholsamen morgendlichen Spaziergang durch die Ortschaft Verín, am Támega entlang; und zwar auf der Uferpromenade bis zur Alameda. Für die letzten Einkäufe der Reise bieten sich die Geschäftsstraßen des Ortes an.

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FürLiebhaber der Heraldikist vor allem der als Casa do Asistente, in der Nähe der Brücke über den Támega, bekannte Palast ein Anziehungspunkt. An seiner Fassaden befindet sich ein beeindruckendes Wappen. Das Gebäude wurde für den Assistenten des Grafen Monterrei errichtet – daher der Name der Villa. Heute sind hier der Sitz des Fremdenverkehrsamts sowie eine Pilgerherberge untergebracht. Ferner befinden sich zwei große Ausstellungssäleim Palast.

Diese Gegend ist auch für ihre mineralhaltigen Heilwasser bekannt. Cabreirorá, Sousas und Fontenova heißen einige der Quellen. Heute vermarkten auch renommierte Unternehmen das Mineralwasser. Für eine Besichtigung bietet sich vor allem der einzigartige, nur einen Kilometer von der Stadt entfernte Kurort Cabreiro an. Er ist umgeben von einem ausgedehnten Waldgebiet und Gartenanlagen. Hier bietet sich ein Spaziergang an. Auf dem Weg sieht man einen kleinen Tempel, den Templete de los Agüistas. Im Inneren befindet sich ein großer durchsichtiger Wasserspeicher, in den das, ab und zu sprudelnde Wasser direkt aus der Quelle fließt. Das Sprudeln ist auf den natürlichen Kohlenstoffanteil im Wasser zurückzuführen, der die Quelle so wertvoll macht. Vom Wasserhahn am Brunnen kann man sich selbst von der Qualität des Mineralwassers überzeugen. Die Quelle wurde im Jahr 1906 zum Ort von öffentlichem Interesse erklärt.

 

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