Die Region ist in neuen Gemeinden unterteilt: A Rúa, O Barco, Rubiá, Petín, O Bolo, Carballeda, Larouco, Vilamartin und A Veiga. Fast alle haben Weingärten, die der Landschaft einen einzigartigen Anblick verleihen.

Weinroute Valdeorras
Ctra. N-120, Km 463
32340 Vilamartín de Valdeorras. Ourense
Tel: +34 988 300 295
Fax: +34 988 300 455
www.rutadelvinovaldeorras.com
consello@dovaldeorras.com

Valdeorras ist die östlichste Region der Provinz Ourense, bereits an der Grenze zu León. Der Reichtum ihrer natürlichen Ressourcen und die Fruchtbarkeit ihres Bodens haben dazu beigetragen, dass sich hier im Laufe der Geschichte zahlreiche Völker niederließen.

Neben den vielen Überresten aus dem megalithischen Zeitalter, finden wir im Naturpark Serra da Enciña da Lastra, zudem Felsbilder und die Petroglyphen von Valdegodos, Petín und San Esteban da Rúa Vella.

Mit der Ankunft der Römer veränderte sich das Bild des Tals grundlegend, da sich die Bewohner in ebenere Gebiete begaben und eine der wichtigsten Straßen der Iberischen Halbinsel bauten, die im Itinerarium Antonini als Vía XVIII oder Vía Nova verzeichnete Straße (später auf dem Jakobsweg als Camino Real oder Camiño de Inverno (Winterweg) benutzt. Brücken wie die des Bibei-Flusses, Grabsteine wie die der A Rúa Vella, die Mosaike in A Cigarrosa und die Meilensteine, gehören zu dem Erbe, dass das Römische Reich hinterließ; wenn auch sein Meisterwerk der Tunnel von Montefurado ist. Er wurde gegraben, um den Flussverlauf zu verlegen und so das Gold in ihm gewinnen zu können. Heute ist dieser Ort ein Anziehungspunkt für Touristen und kann aus unmittelbarer Nähe von der N-120 aus betrachtet werden.

Später, bereits im 17. Jh., wurde das spektakuläre und von alten Weinbergterrassen umgebene Heiligtum namens Santuario das Ermidas erbaut, das heute den wichtigsten Ort für Gottesdienste der Region darstellt.

Herstellung, Geschichte, Rebsorten

Die Region ist in neuen Gemeinden unterteilt: A Rúa, O Barco,Rubiá, Petín, O Bolo, Carballeda, Larouco, Vilamartin und A Veiga. Fast alle haben Weingärten, die der Landschaft einen einzigartigen Anblick verleihen.

Diese D.O. zeichnet sich durch Hunderte von Bodegas aus, in denen die Herstellung und Lagerung der Weine unterirdisch, in Höhlen aus Lehm stattfindet – viele dieser alten Kellereien sind noch in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten –.  Einige dieser Höhlen sind mehrere Jahrhunderte alt und befinden sich heute praktisch in ihrem Originalzustand. Bemerkenswert sind ihre Schornsteine, die hier refugallo genannt werden und besonders auffallend sind, da sie ein typisches Merkmal der Landschaft von Valdeorras darstellen. Sie dienen der Ventilation und Temperaturregelung der Bodegas.

Die Qualität der Valdeorras-Weine ist ein Bezugspunkt auf dem Sektor und erweckt nationales wie internationales Interesse in eine Region, in der der Wein zum Ausdruck eines Landes geworden ist, das seine Essenz in eine Flasche füllt.

Das Produktionsgebiet dieser Herkunftsbezeichnung erstreckt sich über einen guten Teil des Sil-, Xares- und Bibei-Beckens. Für die lediglich 1.300 Hektar große Fläche der hier eingeschriebenen Weingärten, ist die Bodenvielfalt enorm. Die für Weißweine bevorzugte Rebsorte ist die Godello-Traube, es wird unter anderen aber auch Doña Blanca, hier Moza Fresca genannt, angebaut; für Rotweine setzt man auf Mencía und Merenzao, die von Sousón, Albarello, Garnacha Tintorera und Gran Negro begleitet werden dürfen. Die Godello-Sorte bringt Weine mit einem intensiv fruchtigen und blumigen Aroma hervor, die sich gut strukturiert am Gaumen zeigen. Von der Mencía erhält man hier purpurfarbene Rotweine mit eleganten Aromen nach Bergfrüchten und leicht fleischigem Gefüge.

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